Basische Lebensmittel und der Säure-Basen Haushalt.  Ein Thema, dass immer wieder auftaucht, wenn es um Beschwerden wie beispielsweise chronische Müdigkeit, Energielosigkeit, Osteoporose oder Kopfschmerzen geht. Durch Bewegungsmangel, Stress und vor allem durch falsche Ernährung kann sich die Säurebelastung in unserem Körper erhöhen und dies kann uns stark zu schaffen machen. Hier erfahren Sie, welchen Einfluss basische Lebensmittel auf unseren Säure-Basen-Haushalt haben.


Geht es um den Säure-Basen-Haushalt können wir unsere Nahrungsmittel in drei Gruppen einteilen; in neutrale, säurebildende und basische Lebensmittel. Neutrale haben keinen grossen Einfluss auf unser Säure-Basen-Gleichgewicht. Wobei die säurebildenden Nahrungsmittel das Gleichgewicht eher auf die Säure-Seite und basische Lebensmittel eher auf die basische Seite bringen.

Im Generellen lassen sich Nahrungsmittel-Gruppen wie folgt einteilen:

Schaubild: Basische und Säurebildende Lebensmittel
Um die Auswirkung einzelner Nahrungsmittel auf den Säure-Basen-Haushalt abschätzen zu können, wurde der sogenannte PRAL-Wert entwickelt (PRAL = Potential Renal Acid Load).

Der Zahlenwert gibt an ob das jeweilige Nahrungsmittel:    

  • einen basischen (negatives Vorzeichen)    
  • einen säuernden (positives Vorzeichen bzw. kein Vorzeichen)   
  • oder einen neutralen Effekt auf den Säure-Basen-Haushalt hat


Säurebildendes oder basisches Lebensmittel? PRAL-Wert ermitteln: So geht's

Klicken Sie auf das entsprechende Nahrungsmittel und auf "Wert ermitteln", dann gibt Ihnen die Grafik Auskunft über den PRAL-Wert.

Einige Punkte sind im Zusammenhang mit dem PRAL-Wert und basischen Lebensmitteln noch zu beachten:

  1. Was im Mund sauer schmeckt, muss nicht unbedingt auch einen sauren Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt haben. Wichtig ist die Verstoffwechselung des jeweiligen Nahrungsmittels in unserem Körper. So ist eine Zitrone beispielsweise basenbildend (PRAL Wert = -2.6)
  2. Wichtig ist auch, dass basenbildende Lebensmittel - wie Gemüse, Früchte oder Kartoffeln - in der täglichen Ernährung bevorzugt oder mindestens bewusst eingebaut werden.
  3. Achten Sie zudem auf genügend tägliche Bewegung, Entspannung und auf eine ausgewogene Ernährung. Eine gute Leitplanke liefert hier die Lebensmittelpyramide der schweizerischen Gesellschaft für Ernährung.

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