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Wärme tut gut

Halten Sie sich bei einer Erkältung auf jeden Fall warm. Im warmen Schlafzimmer sollte regelmässig gelüftet und für feuchte Luft gesorgt werden (lieber feuchte Tücher über der Heizung als Wasserbehälter am Heizkörper, die oft wahre Bakterienschleudern sind).

Über 50 Prozent Luftfeuchtigkeit sollten es schon sein, damit die Schleimhäute nicht austrocknen. Ein warmer Halswickel (z. B. mit zerquetschten heissen Pellkartoffeln), ein Priessnitzwickel oder nur schon ein Schal aus reiner Wolle fördern die Durchblutung und lindern so die Beschwerden.

Äusserst wohltuend und hilfreich sind warme Fussbäder (etwa 38 bis 39 °C) mit oder ohne Zusätze (z.B. Apfelessig oder drei gehäufte Teelöffel Salz pro Liter Wasser oder etwas Rosmarinkraut bzw. -tinktur. 

Vielleicht haben Sie zu Beginn der Erkältung Lust auf ein heisses Vollbad. Erfüllen Sie sich diesen bescheidenen Wunsch! In die Badewanne mit ca. 37 °C warmem Wasser geben Sie am besten noch einen Badezusatz gegen Erkältungskrankheiten (Eukalyptus, Heublumen, Kamille, Latschenkiefer, Lindenblüten, Malve, Salbei oder Thymian). Geniessen Sie die wohlige Wärme und Entspannung, aber möglichst nicht länger als 15 Minuten. Sollte das Wasser vorher abkühlen, lassen Sie heisses nachlaufen, damit Sie nicht frieren.

Bei Herzerkrankungen, Kreislaufproblemen und Fieber sind Vollbäder ungeeignet. 

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