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Aktuelle Ausgabe: Die Themen des Monats
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Was ist eine Erkältung?
Die Viren, welche eine Erkältung
hervorrufen, werden durch so genannte Tröpfchen-Infektion übertragen.
Mit anderen Worten: ausgenieste oder ausgehustete Tröpfchen reichen, um
die Ansteckung weiter zu reichen.
Die Viren befinden sich also in der Atemluft, aber auch auf der Haut.
Das Hand-vor-den-Mund-Halten beim Niesen oder Husten verhindert zwar,
dass die Viren (erstaunlich) weit fliegen, dafür klappt die Ansteckung
höchstwahrscheinlich beim nächsten Händeschütteln. Deshalb sollen
Erkrankte und die Menschen in ihrer Umgebung die Hände besonders häufig
waschen!
Weil die Viren über die Atemwege eindringen, sind Schnupfen und Halsweh
meist die ersten (und manchmal die einzigen) Anzeichen. Husten,
Heiserkeit, Kopfweh, Gliederschmerzen, Mattigkeit und Fieber können
hinzukommen. Nach acht bis zwölf Tagen ist der Spuk meist vorbei,
sollten sich die Beschwerden jedoch nach einer Woche nicht gebessert
haben, konsultieren Sie zur Sicherheit einen Arzt. Bei chronisch
Kranken, Schwangeren, Babies und älteren Menschen ist besondere
Vorsicht am Platz. Bei diesen Personen sollte frühzeitig geklärt
werden, ob es sich um eine Erkältung oder eine «echte» Grippe handelt.
Heilen lässt sich die Viruserkrankung nicht, nur lindern. Beim Kampf
gegen die infektiösen Viren müssen wir uns auf unsere körpereigenen
Abwehrkräfte verlassen. Die Erkrankung klingt erst dann ab, wenn das
Immunsystem es geschafft hat, die Vermehrung der Viren im Körper zu
stoppen.
Erwachsene sind durchschnittlich ein- bis viermal pro Jahr erkältet,
bei Kindern gelten vier bis neun Infekte jährlich als normal. Dass
Kinder besonders anfällig sind, liegt daran, dass ihr Immunsystem die
vielen unbekannten Viren erst kennen lernen muss, um entsprechende
Abwehrmassnahmen einzuleiten und zu trainieren.
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