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Gesundheits-Nachrichten: Dossier «Venen und gesunde Beine» A.Vogel
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Schöne Beine sind vor allem gesunde Beine. Krampfadern, Hautverfärbungen oder gar Geschwüre machen jedes Bein unansehnlich.

Von diesen Folgen der Venenschwäche sind allerdings Millionen Menschen betroffen – Frauen wesentlich häufig als Männer. Was viele nicht wissen: Venenleiden beginnen nicht erst, wenn sich die bläulichen Adern bereits sichtbar über die Beine schlängeln. Deutliche Signale einer Venenerkrankung sind Schwere- und Spannungsgefühle in den Beinen, nächtliche Wadenkrämpfe, Juckreiz sowie Schwellungen im Knöchel- oder Unterschenkelbereich.

Frühzeitig handeln ist wichtig
Nehmen Sie solche Beschwerden nicht leicht, auch wenn über Nacht die Beine wieder entstaut und die akuten Beschwerden verschwunden sind. Nehmen Sie den Zustand Ihrer Beine ernst, denn Venenschäden sind kaum rückgängig zu machen. Es lohnt sich, schon bei den ersten Anzeichen aktiv zu werden. Wenn man vorbeugend nichts unternimmt, steigt das Risiko, später in der Lebensführung und sogar in der Berufsausübung gehandicapt zu werden.

Krampfadern gehören zu den Leiden, die allzu oft allzu lange klaglos hingenommen werden (sie tun ja nicht arg weh). Zum Arzt treibt es die Frauen oft nur, weil der Schönheitsmakel weg soll. Männer zögern noch länger, etwas gegen die Krumpellinien zu unternehmen (es sieht ja keiner). Das ist falsch, denn ob Besenreiser und Krampfadern ein kosmetisches  oder ein gesundheitliches Problem sind, kann der Laie nicht beurteilen. Der Arzt muss herausfinden, ob die Krampfader nur unschön aussieht oder ob eine tiefergreifende Störung im Venenabfluss dahintersteckt.

Nicht tatenlos zuschauen
Bei der Krampfaderbildung spielt das Bindegewebe eine entscheidende Rolle – je straffer es ist, desto kräftiger sind die auch Muskelstrukturen der Venenwände. Die Qualität des Bindegebes nimmt im Laufe der Jahre ab und wird durch Bewegungsmangel, Gewichtsschwankungen, falsche Ernährung, Einlagerung von Schlacken oder Hormonveränderungen zusätzlich geschwächt. Ausserdem haben manche Menschen «von Haus aus» ein schwaches Bindegewebe, weshalb in manchen Familien Venenprobleme gehäuft auftreten.

Die Venen sind deutlich dünner und dehnfähiger als die Arterien. Deshalb reagieren sie flexibler und anfälliger auf Druckveränderungen. Wächst beispielsweise bei langem Stehen der Druck gegen die Venenwände, werden sie im Laufe der Zeit durchlässig. Bestandteile des Blutes treten dann ins umgebende Gewebe und lassen das Bein anschwellen. Gleichzeitig weiten sich die Venenwände. Mögliche Folge: die Venenklappen, welche das Zurücklaufen des hochgepumpten Blutes verhindern solllen, weiten sich ebenfalls und die Ventile schliessen nicht mehr dicht. Das zurücksackende Blut staut sich und verursacht in den Venen Verdickungen und Ausbuchtungen – Krampfadern entstehen. Oberflächliche Krampfadern können durchaus nur ein ästhetisches Problem sein und müssen nicht zwangsläufig eine Venenstauung verursachen. Dies ist allerdings nur durch diagnostische Verfahren beim Arzt festzustellen. Grundsätzlich gilt: Venenerkrankungen sollten frühzeitig kontrolliert und behandelt werden, sonst kommt es unter Umständen zu schwerwiegenden Komplikationen, deren Heilung mühsam und langwierig ist.

Vorbeugen ist besser als heilen!
Der Hauptgrund für die Entstehung oder Verschlechterung eines Venenleidens ist mangelnde Bewegung. Naturvölker, die dauernd auf den Beinen sind, kennen derartige Probleme so gut wie nicht. Ganz allgemein gilt: Liegen, laufen ,Beine hochlegen ist für die Venen recht, sitzen, Beine übereinanderschlagen, stehen dagegen schlecht.
Pflegen und stärken lassen sich die Venen auch mit Hilfe einer Heilpflanze: der Rosskastanie. Dank des Venen-Wirkstoffs Aescin werden erschlaffte und erweiterte Venen tonisiert und gestrafft, Verletzungen der Venenwände abgedichtet und die Entwicklung von Entzündungen gehemmt. (IZR)




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