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Heuschnupfen >>

Wenn die Pollen plagen

  • Fast jeder Fünfte leidet unter Heuschnupfen, Tendenz zunehmend. Mit einfachen Strategien lässt sich der Plage präventiv entgegenwirken. Besonders mit einer bewussten Ernährung wird das Immunsystem gezielt gestärkt.

  • Die Pollen fliegen mit dem Wind in die Nase oder die Augen. Dort lösen sich Bestandteile aus dem Pollenkorn. Tränende Augen, triefende, gereizte Nasen und wiederholtes Niesen sind die üblichen Reaktionen.

Heuschnupfen ist eine sehr spezielle Allergieform, die sich unterschiedlich manifestiert. Die Betroffenen reagieren nur auf eine spezielle Pollenform allergisch, während andere Pollenarten bei ihnen keine Symptome auslösen. Diese Tatsache ist auf das individuelle Immunsystem zurückzuführen.
Das Immunsystem von Allergikern stuft harmlose Substanzen als gefährlich ein und bekämpft diese heftigst: Mit Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Eiweissbestandteile in Pollen von Bäumen, Sträuchern oder Gräsern. Die Ursache liegt unter anderem in der Unfähigkeit des Immunsystems, zwischen harmlosen und schädlichen Stoffen zu unterscheiden; deshalb der Begriff Allergie, der aus dem Griechischen stammt und übersetzt «andere Reaktion» bedeutet. 

Verschiedene Faktoren beeinflussen teilweise schon im Kindesalter, ob jemand später mit Allergien zu kämpfen haben wird. Erwiesen ist zum Beispiel, dass bei Kindern, die in den ersten sechs Monaten gestillt werden, Allergien viel seltener auftreten als bei jenen, die bald nach der Geburt schon Babynahrung erhalten. Die Muttermilch ist entscheidend für ein gut funktionierendes Immunsystem. Auch reagiert das Immunsystem von Kindern, die dem Passivrauchen ausgesetzt sind, eindeutig geschwächt.




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