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Fangfrage: Welcher Fisch darf auf den Tisch? Fisch ist überaus gesund – die Weltmeere aber sind krank. Welchen Seefisch darf man essen, wenn man an die Umwelt denkt? (Auszug aus dem Artikel in der Novemberausgabe der Zeitschrift «A.Vogel Gesundheits-Nachrichten») Seit man weiss, dass Fisch viele Vitamine, Mineralstoffe und hochwertiges Eiweiss bei gleichzeitig relativ geringem Fettgehalt liefert, seit man die Mittelmeerkost als besonders herzgesunde Ernährungsweise betrachtet, seit man die besondere Bedeutung der Omega-3-Fettsäuren für die Gesundheit kennt, essen auch wir Mitteleuropäer mehr Fisch. In der Schweiz stieg der Verbrauch seit 1990 kräftig an: um über 20 Prozent auf mittlerweile 7,6 Kilogramm pro Kopf und Jahr; das macht 56 000 Tonnen jährlich. Dennoch liegt das Binnenland Schweiz damit im internationalen Vergleich ganz hinten – in etwa gleichauf mit Ungarn, Polen und Slowenien. In Deutschland und Österreich verputzt man locker das Doppelte: im Jahr 16 Kilogramm pro Person. Das allerdings halten Experten immer noch für zu wenig: Für eine ausreichende Versorgung mit den wichtigen Omega-3-Fettsäuren sollte die doppelte Menge ver- zehrt werden. Das schafft man beispielsweise in Italien, Griechenland, Schweden und USA; in Frankreich und Finnland werden etwa 40 Kilo gegessen, in Spanien, Portugal und Norwegen um die 60 Kilo pro Nase und Jahr. Rekordhalter im Fischessen sind die Japaner mit ungefähr 70 Kilogramm Jahresverbrauch pro Person und die Isländer, die sogar 90 Kilo verzehren. Insgesamt landen pro Jahr mehr als 120 Millionen Tonnen Krabben und Muscheln, Lachs und Dorsch, Hering und Makrele auf den Tellern der Welt. Fisch ist sehr gesund … Abgesehen davon, dass Fisch fein schmeckt, hat das auch gesundheitliche Gründe (und Konsequenzen). Fisch enthält alle wichtigen essentiellen Aminosäuren, ist bekömmlich und leicht verdaulich. Er enthält vor allem die fettlöslichen Vitamine A und D, aber auch Vitamin C und einige B-Vitamine. Seefisch ist die bedeutendste natürliche Quelle für Vitamin D, das wir für den Knochenaufbau brauchen, das aber auch, wie neueste Forschungen zeigen, offenbar eine grosse Rolle im Bereich des Immunsystems, der Krebsprävention sowie der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielt. (...) • Autorin: Dr. Claudia Rawer Weiterlesen? Den ganzen Artikel lesen Sie in der Novemberausgabe 2009 der Zeitschrift «A.Vogel Gesundheits-Nachrichten». Kostenloses Probeabonnement (3 Ausgaben) bestellen ^ nach oben |
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