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Hautnah: Naturfasern


Kleider, Hosen, T-Shirts oder Unterwäsche, Bettdecken, Teppiche und Möbel, im Auto, in Verpackungen und in der Landwirtschaft – täglich haben wir (Haut-)Kontakt mit Naturfasern aller Art. Ihnen ist das UNO-Jahr 2009 gewidmet.


(Auszüge aus dem Artikel in der Novemberausgabe der Zeitschrift «A.Vogel Gesundheits-Nachrichten»)

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2009 zum Internationalen Jahr der Naturfasern erklärt. Damit will die UNO auf die Wichtigkeit und Bedeutung der natürlichen Rohstoffe aufmerksam machen.
Unter Naturfasern versteht man alle Textilfasern und Stoffe, die ohne chemische Veränderungen aus pflanzlichem und tierischem Material gewonnen werden. Wir brauchen Naturfasern dutzendfach im täglichen Leben – und in vielen Ländern sind sie ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, der den Lebensunterhalt von Millionen von Bauern und Arbeitern sichert.
In starkem Masse abhängig von der Produktion und Weiterverarbeitung von Naturfasern sind zum Beispiel Tansania, das Sisal exportiert, Bangladesch, das Jute herstellt, und verschiedene ostafrikanische Länder, die Baumwolle anbauen (...)

Tierisch kuschelig
Naturfasern von Tieren, die wir als Textilien nutzen,
sind Wolle, Haare und Seide. Feine Wolle liefern uns nicht nur Schafe, sondern auch Kamele aus Westchina
und der Mongolei sowie ihre südamerikanischen
Vettern Lama, Alpaka, Guanako und Vikunja.
Als Kamelhaar bezeichnet man die weiche Wolle des
zweihöckerigen Kamels (gröbere Dromedarhaare
werden in Teppichen verwebt). Im rauen Steppenklima
der Mongolei und Chinas bilden Kamele einen
besonders dicken Pelz. Im Frühling werfen sie diesen
ab oder werden geschoren. Dabei lässt ein Tier bis
zu fünf Kilo Haare. Die feine, seidige Unterwolle wird
vom steifen Deckhaar getrennt. Je weniger Deckhaare
beigemischt sind, desto höher ist die Qualität. Kamelhaar
wird vor allem für hochwertig (...)



• Autorin: Sabine Joss


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Den ganzen Artikel lesen Sie in der Novemberausgabe 2009 der Zeitschrift «A.Vogel Gesundheits-Nachrichten».


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