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Aktuelle Ausgabe: Die Themen des Monats |
![]() Alfred Vogel und Ben Black Elk, der Indianer, der keine Erkältung kannte. Wie Alfred Vogel ein freundschaftliches Verhältnis zu dem Sioux-Indianer entwickelte und von diesem den Samen des Roten Sonnenhuts zum Geschenk erhielt, ist inzwischen legendär. ![]() |
Echinacea für Kids Mit der Kälte des Winters schleichen sich auch die Viren an. Kinder sind besonders häufig erkältet – zur Stärkung der Abwehrkräfte gibt es auch für sie den Roten Sonnenhut (Echinacea purpurea). Das Immunsystem, das uns gegen Infektionen schützt, ist bei Kindern noch nicht ausgereift – es lernt erst. Daher erwischen Kinder viel häufiger als Erwachsene einen Infekt: Von der Geburt bis zu einem Alter von vier Jahren im Durchschnitt fünf virusbedingte Erkältungen pro Jahr. Bis zu 12 einfache Atemwegsinfekte bei Kleinkindern und bis zu acht bei Schulkindern beurteilen Kinderärzte als normal. Das Immunsystem muss also sozusagen trainieren. Es entwickelt sich nach und nach und wird mit jedem überstandenen Infekt stärker. Wenn Lukas schnieft … … tut es ihm Leonie bald nach. Der enge Kontakt in Kindergarten und Schule trägt ebenfalls dazu bei, dass Kinder so häufig erkältet sind. Sie stecken sich gegenseitig an, bringen die Erkältung mit nach Hause, und wenn Brüderchen die Nase läuft, niest demnächst auch die Schwester. Das liegt nicht nur am nicht vollständig entwickelten Immunsystem: Man kennt inzwischen mehr als 200 verschiedene Erreger, die grippale Infekte auslösen. Viele gehören zur Familie der Rhinoviren, andere zu den Adeno-, Echo- oder Myxoviren. Ganz selten können auch Bakterien Schnupfen und Halsweh auslösen. Diese Vielfalt an Erregern kann dazu führen, dass ein Kind drei Wochen lang Husten und Schnupfen hat. Meist denkt man dann, die Erkältung ziehe sich dieses Mal eben besonders lange hin. Wahrscheinlich aber macht das Kind in dieser Zeit mehrere verschiedene Infekte hintereinander durch. Die Viren übertragen sich beim Sprechen, Niesen oder Spielen, sie setzen sich auf Holzauto und Teddybär, auf Schulheft und Taschentücher und werden so munter weitergegeben. Und mit dem häufigen Händewaschen klappt es vor allem bei kleineren Kindern auch noch nicht so recht. Ein Indianer hustet nicht Wie Alfred Vogel ein freundschaftliches Verhältnis zu dem Sioux-Indianer Ben Black Elk entwickelte und von diesem den Samen des Roten Sonnenhuts zum Geschenk erhielt, ist inzwischen legendär. Den Schweizer und den eingeborenen Amerikaner verbanden die Liebe zu den Pflanzen und ihre Wertschätzung als Naturmedizin. Vogel führte die Echinacea purpurea in die Schweiz ein, und inzwischen sieht man die attraktive Staude in so vielen Bauerngärten, dass manche sie schon für eine einheimische Pflanze halten. Die Indianer betrachteten den Roten Sonnenhut als heilige Medizinalpflanze. Heute ist das Vertrauen der amerikanischen Bevölkerung in das Naturheilmittel so gross, dass sie jährlich 300 Millionen Dollar dafür ausgibt. • Autorin: Dr. Claudia Rawer Mehr erfahren? Jetzt Zeitschrift von A.Vogel bestellen: kostenloses Probeabonnement (3 Ausgaben)! ^ nach oben |
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