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Blasen an den Füssen


Ob beim Wandern oder in den neuen, schicken Sandalen – Blasen können das Laufen zur Qual machen. Besser, Sie lassen es gar nicht erst so weit kommen.

Auszug aus dem Artikel von Corina Amrein

Was gibt es Schöneres, als an einem sonnigen Tag die Wanderschuhe zu schnüren und loszulaufen. Über Wiesen und Wälder, die Berge rauf und runter. Am liebsten stunden- oder tagelang, von einem Ort zum andern. Freiheit pur. Das Gemüt friedlich, die Freude ungebremst. Fast. Wenn da nur eine kleine Sache nicht wäre: Blasen an den Füssen.

  • Vielleicht machen sie sich schon nach wenigen Stunden bemerkbar. Erst an einer Zehe, dann an einer zweiten und vielleicht auch an der Ferse. Ir-gendwann wird jeder Schritt zur Qual. Das Gefühl der Freiheit weicht dem Gefühl von Schmerz.

Gewohnheitssache
Das ganze Drama muss sich nicht einmal auf einer längeren Wanderung entwickeln. Es genügt, im Frühjahr auf die noch zur kalten Jahreszeit gekauften Sommerschuhe zu wechseln. Endlich frische Luft für die Füsse! Aber von wegen: Das Leder drückt, die Riemchen schneiden ein – und auch in diesem Fall enstehen schmerzhafte Blasen.

Wozu die Blase gut ist
Es sind hauptsächlich drei Faktoren, die zur Blasenbildung beitragen: Feuchtigkeit (Schweiss), konstante Reibung und Hitze.
Die Haut besteht – vereinfacht erklärt – aus zwei Schichten. Die eine ist die untere Dermis, dort werden Hautzellen gebildet. Darüber liegt die Epidermis, sie besteht aus verhornten Zellen. Zwischen den beiden Hautschichten liegt eine Basalmembran.
Wenn es nun auf der immer gleichen Stelle der Haut Reibung und Druck gibt, bilden sich in der Basalmembran oder in der Dermis Hohlräume. Diese füllen sich mit Flüssigkeit und spannen die Haut. (...)

Kann man Blasen vorbeugen?
Schön wäre es, diese Frage mit einem klaren Ja zu beantworten. Doch vorbeugen kann man nur bedingt. Wer sensible Füsse hat, wird sich auf längeren Wanderungen und bei der Umstellung auf ungewohntes Schuhwerk trotz guter Vorbereitung mit Blasen auseinandersetzen müssen. Die gute Nachricht: Es ist möglich, zumindest das Risiko für die Blasenbildung zu verringern.

Versuchen Sie folgendes:
  • Reiben Sie die Füsse am Vorabend gut mit Hirsch-talg oder Melkfett ein (gut auch mit Ringelblumenzusatz; erhältlich in der Apotheke).
  • Tragen Sie Wandersocken mit hohem Baumwollanteil und mit verstärkter Fersen- und Zehenpartie.
  • Kleben Sie schon vor dem ersten Schritt Blasenpflaster auf jene Stellen an den Füssen, von denen Sie wissen, dass sie empfindlich sind.
  • Bei den Socken ist entscheidend, dass diese den Schweiss schnell nach aussen weiterleiten. Denn ist Ihre Haut einmal durch das Schwitzen weich geworden, ist sie für Blasen sehr empfänglich.  (...)


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Printausgabe vom März 2010 der Zeitschrift «A.Vogel Gesundheits-Nachrichten».


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