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Teil 3 der Serie "Männergesundheit"A.Vogel






























Schlafapnoe: Wenn nachts der Atem stocktA.Vogel
Teil 3 der Serie "Männergesundheit":


Schlafapnoe: Wenn nachts der Atem stockt


Begleitet von lautem Schnarchen und häufigen Atemaussetzern, ist die Schlafapnoe nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Gestörter Schlaf, Tagesmüdigkeit, Sauerstoffmangel und erhöhtes Herzinfarkt- und Hirnschlagrisiko sind die Folgen.



Auszug aus dem Artikel von Ingrid Zehnder in der Dezember-Ausgabe 2012 der "A.Vogel Gesundheits-Nachrichten"


Das Schnorcheln, Prusten, Röcheln und Sägen mancher Schnarcher ist schwer zu ertragen. Doch wenn das Schnarchen aufhört und der Schläfer neben einem sekunden- oder gar minutenlang nicht mehr atmet, wird einem nur noch angst und bange.
So ging es auch der Ehefrau von Mario S., einem korpulenten Mann, der die Lautstärke seines Schnarchens gern herunterspielte und das seltsame Luftschnappen leugnete, weil er selbst davon nichts mitbekam. Erst als sich Mario S. tagsüber immer schlapper fühlte und dauernd einschlief, nutzte das monatelange Zureden seiner Frau – und er ging endlich zum Arzt. Ein Lungenfacharzt untersuchte ihn und gab ihm ein Gerät mit nach Hause, das den Schlaf überwacht und eventuelle Atemaussetzer aufzeichnet. Daraufhin wurde in einem schlafmedizinischen Zentrum die Diagnose gestellt: Mario S. leidet an schwerer Schlafapnoe (sprich: -apno-e).

Harmloses Schnarchen
Schnarchen (med. Rhonchopathie) ist bekanntermas-sen das Geräusch, das in den oberen Atemwegen eines schlafenden Menschen entsteht. Erzeugt wird der Lärm meist durch zu enge Atemwege, durch die sich die Luft zwängen muss. Erschlaffen die Muskeln im Rachen (was im Alter zunehmend vorkommt), vibriert das Zäpfchen, das Gaumensegel flattert, eventuell rutscht auch die Zungenbasis nach hinten – alles Ursachen für das mehr oder weniger laute Konzert. Auch verstopfte Nasen durch Polypen oder eine krumme Nasenscheidewand, grosse Rachenmandeln oder ein verkürzter Kiefer können Ursachen für die unerwünschte Nachtmusik sein. Fett am Hals und im Rachen verengt den Weg für die Luft noch mehr. Daher schnarchen übergewichtige Menschen eher als schlanke. Eine erfolgreiche Diät, unterstützt durch sportliche Bewegung, kann mitunter das Schnarchproblem lösen.
«Normales», d.h. regelmässiges Schnarchen hat keinen Krankheitswert. Sorgen um die Gesundheit muss man sich keine machen – höchstens um den Ehefrieden. Mit zunehmendem Alter schnarchen rund 60 bis 80 Prozent der Männer (und immerhin 20 bis 40 Prozent der Frauen). Warum mehr Männer als Frauen geräuschvoll schlafen, ist bisher nicht geklärt. ( ....)

Weitere Themen des Artikels:
  • Gefährliche Schlafstörung
  • Grosse Belastung
  • Der nächtliche Stress und seine Folgen
  • So wird die Diagnose gestellt
  • Überdruck-Therapie 
  • Behandlung mit Zahnschienen
  • Die musikalische Alternative


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