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«Babies und Kleinkinder»

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In die Wiege gelegt

Damit ihr Baby erst gar keine Lebensmittelallergie bekommt, können Eltern einiges tun.

Wenn in einer Familie Allergien, Asthma oder Neurodermitis vorkommen, haben Kinder ein erhöhtes Risiko, ebenfalls an Allergien zu erkranken, auch an Lebensmittelallergien. Zur Vorbeugung gilt: Rauchen Sie nicht - schon in der Schwangerschaft, in der Nähe des Kindes, in der
Wohnung und im Auto. Stillen Sie das Kind mindestens vier, besser noch sechs Monate. Hypoallergene Nahrung ist sinnvoll, wenn Stillen nicht möglich ist. Kinder, die Muttermilch bekommen, und Kinder aus gesunden Familien brauchen sie nicht.

Gegart und löffelweise
Beikost sollte erst nach sechs Monaten und dann schrittweise eingeführt werden, zum Beispiel pro Woche nur ein neues Nahrungsmittel, zunächst gegart und löffelweise. Verträgt das Kind die Nahrung auch nach drei bis vier Tagen gut, können Sie damit weiterhin füttern und ein neues
Nahrungsmittel anbieten. Bei Reaktionen wie Juckreiz/Rötung der Haut oder Durchfall sollten Sie Rücksprache mit dem Kinderarzt halten. Für Babys mit einem hohen Risiko wird empfohlen, auf Hühnerei, Nüsse und Fisch im ersten Lebensjahr zu verzichten. Stillende Mütter sollten diese po-
tenziellen AUergene nur meiden, wenn die familiäre Belastung mit Allergien sehr hoch ist. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt einen Verzicht auf Lebensrnittel sogar nur bei Müttern von Säuglingen, bei denen eine Allergie schon nachgewiesen wurde. Sprechen Sie in
jedem Fall mit dem Kinderarzt, bevor Sie Nahrungsmittel weglassen.

Abwarten
In der Schwangerschaft kann die Mutter essen, was sie möchte und ihr schmeckt. Hauptsache ausgewogen und gesund. Entwickelt Ihr Kind trotz aller Vorsicht eine Allergie gegen Milch oder Ei, muss das nicht für lange sein: Bei 50 bis 80 Prozent der Kinder verschwinden diese Allergien
im Laufe der ersten Lebensjahre von selbst.

Quelle: test 4/2007, Webseite: www.stiftung-warentest.de



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