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Stirnhöhlen-Übersicht A.Vogel
Heilpflanzen bei Stirnhöhlenentzündung:

Hydrastis canadensis
Kanadische Gelbwurz

Lemna minor
Kleine Wasserlinse

Luffa operculata
Schwammgurke









Entzündete Stirnhöhlen?
Jetzt können Sie aufatmen


Eine Stirnhöhlenentzündung tut weh. Meist tritt sie als Folge einer Erkältung auf und wird schulmedizinisch häufig mit Antibiotika behandelt. Das muss nicht sein. Lesen Sie, welche natürlichen Massnahmen bei Stirnhöhlen-Beschwerden helfen können.

Übersicht

Erst Schnupfen und dann noch das!
Die akute Stirnhöhlenentzündung
Die chronische Stirnhöhlenentzündung
Stirnhöhlenentzündung bei Kindern
Positive Beurteilung
Was man sonst noch tun kann


Wie die Kieferhöhlen (unter den Augen, in Höhe der Wangen) gehören die Stirnhöhlen (hinter der Stirn, in Höhe der Augenbrauen) zu den so genannten Nebenhöhlen. Die Höhlen sind mit Luft gefüllt, mit Schleimhaut ausgekleidet und eng mit der Nase verbunden. Ihre Aufgabe ist die Befeuchtung und Temperierung der eingeatmeten Luft. Bei einer Erkältung, einem Schnupfen schwillt nicht nur die Schleimhaut in der Nase an, sondern meist auch die Schleimhaut in den Nebenhöhlen. Dadurch verschliessen sich die Öffnungen zur Nase, und es kommt in den Nebenhöhlen zur Ansammlung von zähem Schleim oder Eiter. Der Druck in den Nebenhöhlen steigt.

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Erst Schnupfen und dann noch das!
Die Nase läuft, das Atmen wird schwerer, man riecht nicht gut und das Essen schmeckt fad. Da ist er wieder - der Schnupfen. Viren haben die Nasenschleimhaut befallen. Sie wird rot und schwillt an. Nach und nach wird der wässrige und klare Ausfluss der Nasenschleimhaut stärker, dickflüssiger und gelblich. Die Nase verstopft, häufig muss man kräftig niesen. Wenn sich die Schleimhautentzündung bei einem Schupfen ausweitet, ist die Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) eine häufige Folge. Etwa 15 Prozent der Bevölkerung leiden regelmässig an Stirnhöhlenentzündung (Sinusitis frontalis),10 Prozent aller Menschen sind irgendwann im Leben davon betroffen. Man unterscheidet zwischen akuter und chronischer Sinusitis.

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Die akute Stirnhöhlenentzündung
Die akute Sinusitis ist oft eine Folge von Virusinfektionen der oberen Luftwege. Meist entsteht ein Druckgefühl in den Backenknochen oder über den Augen, oft begleitet von Schmerzen. Diese Symptome zeigen sich erst einige Tage nach Beginn des Schnupfens. Es kann sogar
sein, dass die Nase dann schon trocken ist und nicht mehr läuft. Typische Symptome sind:

  • Schnupfen mit zäher Verschleimung des Nasen-Rachenraums.
  • Stockschnupfen mit Druckschmerzen in der Stirn und in den Kieferknochen.
  • Stechende, bohrende oder pulsierende Kopfschmerzen, die beim Bücken, Aufstehen oder Hüpfen schlimmer werden.
  • Das Nasensekret ist meist zäh und sieht eitrig, gelb oder grün aus. Weil der Abfluss auch durch den Rachen erfolgt, hat man, vor allem am Morgen, das Gefühl, als laufe im Hals etwas Klebriges herunter.

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Die chronische Stirnhöhlenentzündung
Ist die Schleimhaut durch häufige Erkältungen geschwächt oder durch allergische Reaktionen wie Heuschnupfen angegriffen, kann sich leicht eine chronische Erkrankung entwickeln. Eine chronische Sinusitis kann auch durch ständig behinderte Nasenatmung hervorgerufen werden. Gründe dafür können Nasenpolypen sein, vergrösserte Rachenmandeln oder eine Verbiegung der Nasenscheidewand. Anders als bei der akuten sind bei der chronischen Sinusitis die Schmerzen geringer oder fehlen ganz. Oft ist die Nasenatmung nur einseitig behindert. Ein wichtiges Symptom ist der Austritt von schleimigem oder eitrigem Sekret aus der Nase. Ursache kann auch eine nicht ausgeheilte akute Entzündung der Nasennebenhöhlen sein.

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Stirnhöhlenentzündung bei Kindern
Da sich die Nasennebenhöhlen erst im Laufe der Kindheit entwickeln, kann eine Kieferhöhlenentzündung ab dem vierten Lebensjahr auftreten, eine Stirnhöhlenentzündung ab dem sechsten. Kinder haben durchschnittlich sechs bis acht Atemwegsinfekte im Jahr, daher
erstaunt es nicht, dass Nebenhöhlenentzündungen eine häufige Komplikation sind. Die Symptome sind bei Kindern und Erwachsenen praktisch identisch, die Beschwerden bei Kindern aber oft weniger ausgeprägt. Hinweise auf eine Stirnhöhlenentzündung sind u.a. Reizhusten, chronischer Schnupfen, ständig wiederkehrende Erkältungen, Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit und Fieber.


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Was man sonst noch tun kann
Durch Dampfbäder-Inhalationen mit Kamille oder Salz lässt sich eine drohende Stirnhöhlenentzündung verhindern oder eine bestehende lindern. Unter einem Frottéetuch das Gesicht in den aufsteigenden Dampf halten und diesen zehn Minuten einatmen.
Im Falle eines Schnupfens beugt man vor durch Nasenspülungen oder -duschen mit Salzlösung (1 EL Kochsalz auf 1 Liter lauwarmes Wasser). Dies befeuchtet und reinigt die Nasenschleimhaut, die sich so besser erholen kann.
Trinken Sie viel heisse Flüssigkeiten (Tee, heisse selbstgemachte Hühnerbrühe), dies hilft, Verschleimungen zu lösen.

(Quelle: A.Vogel Gesundheits-Nachrichten 11 /2003)
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