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Aktuelle Ausgabe: Die Themen des Monats
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Bewegung gegen Brustkrebs
Was wirklich vor Krebs schützt, ist häufig
umstritten. Das nationale Gesundheitsforschungsinstitut Frankreichs hat
kürzlich eine Langzeitstudie an 100 000 Frauen vorgelegt, die eine
eindeutige Aussage zulässt: Bewegung spielt eine wichtige Rolle in der
Krebsvorbeugung.
Die Studie wurde zwischen 1990 und 2002 an Frauen vorgenommen, die
zwischen 1925 und 1950 geboren wurden. Im Laufe des
Untersuchungszeitraumes erkrankten 3424 von ihnen an Brustkrebs. Nicht
nur die körperliche Aktivität, sondern auch die Intensität der Bewegung
sind ausschlaggebend: So wiesen Frauen, die wöchentlich 14 Stunden
leichte Hausarbeit verrichteten, ein 18 Prozent niedrigeres Brustkrebsrisiko auf als ihre untätigen Kolleginnen. Die
Damen aber, die wöchentlich fünf Stunden anstrengende Bewegung
verzeichneten, senkten ihr Risiko sogar um 38 Prozent im Vergleich zu
den nicht aktiven Frauen. «Leicht» oder «intensiv»: Der Mensch verbraucht im Vergleich zum
bewegungslosen Zustand beim Joggen achtmal soviel Energie, beim
Schwimmen zwischen vier- und elfmal soviel, bei Kampfsportarten zehnmal
soviel. Als «leichte» Aktivität werden dagegen Kochen oder Tanzen
eingestuft.
Besonders heben die Autoren hervor, dass Bewegung auch bei mehreren
Risikofaktoren eine vorbeugende Wirkung hat. Auch Frauen, die
Übergewicht, keine Kinder, Hormonbehandlungen oder Brustkrebs in der
Familie haben, können durch körperliche Aktivität ihr Risiko deutlich
senken.
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