Home / Homöopathie / Homöopathie: Abgrenzung von der Pflanzenheilkunde

Homöopathie: Abgrenzung von der Pflanzenheilkunde

Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick

7

Durch die häufig gebrauchten, aber wenig genauen Begriffe wie «grüne», «sanfte», «natürliche» und «ganzheitliche» Medizin herrscht beim Verbraucher vielfach grosse Verwirrung. So werden beispielsweise Pflanzenheilkunde und Homöopathie häufig verwechselt.

In der Medizin werden Medikamente grossenteils dazu benutzt, gegen eine Krankheit und ihre Symptome zu kämpfen. Dieser Grundsatz heisst Allopathie (gegen ein Leiden gerichtet), und nach diesem Prinzip geht auch die Phytotherapie vor.

In der Homöopathie (dem Leiden ähnlich) gilt die Theorie: Ein Mittel, das beim gesunden Menschen bestimmte Erscheinungen hervorruft, ist in verdünnter (potenzierter) Form heilsam für einen Kranken, der an denselben Erscheinungen leidet. Homöopathie und Phytotherapie haben gemeinsam, dass sie Wert auf Ganzheitlichkeit und die Regulierung der Selbstheilungskräfte legen und auf Erfahrungswerten beruhen. Wissenschaftliche Nachweise für homöopathische Mittel fehlen, im Gegensatz zur Pflanzenheilkunde, ganz.

Homöopathie und Pflanzenheilkunde: Der Unterschied zählt

Viele Menschen machen keinen Unterschied zwischen Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) und Homöopathie. Sowohl in der Pflanzenheilkunde als auch in der Homöopathie werden Heilmittel auf pflanzlicher Basis hergestellt (wobei in der Homöopathie auch tierische, mineralische und andere Substanzen dazukommen). Mit diesem kurzen Satz ist das Verbindende schon definiert. Viel bedeutender ist jedoch das Trennende. In der Homöopathie werden die zugrundeliegenden Substanzen stark verdünnt – so stark verdünnt (potenziert), dass selbst für Gifte wie Arsen oder Belladonna keine Schädlichkeit mehr nachzuweisen ist. Kritiker sagen, die nach einem genau vorgeschriebenen Herstellverfahren (Schütteln) gefertigten Mittel würden bis zur Wirkungslosigkeit verdünnt. Die Verfechter der Homöopathie meinen, bei immer stärkerer Verdünnung werde die Wirkung stärker und sprechen von Informationen, Schwingungen, Energien, die sich auf das Trägermaterial – etwa Alkohol oder Milchzuckerlösungen – übertragen.

Nach den klassischen Regeln der Homöopathie steht vor der Verabreichung des Mittels eine genaue Abklärung der körperlichen und seelischen Äusserungen, denn jeder Fall ist ein Sonderfall.

Geheilt wird nach der Ähnlichkeitsregel, die der Vater der Homöopathie, Samuel Hahnemann (1755 –1843), aufstellte.

Der Leipziger Arzt unternahm nach der Lektüre eines Berichts über die Chinarinde, die das Fieber der Malaria kurieren konnte, einem Selbstversuch und beobachtete, dass die Einnahme von Chinarinde heftige Fieberschübe bei ihm hervorrief. Er glaubte, ein allgemeingültiges Prinzip gefunden zu haben: Ähnliches heilt Ähnliches, sofern es in den kleinsten Dosen aufgenommen wird. Die Gegner der Homöopathie behaupten gerne, weniger die verabreichten Mittel als vielmehr das ausführliche Gespräch mit dem Arzt oder Therapeuten wirkten heilend. Die Befürworter verweisen demgegenüber darauf, dass homöopathische Arzneien bei kleinen Kindern und Tieren besonders gut greifen.

Weitere Informationen:

Folge uns auf Facebook

A.Vogel Produkte:


Mehr über den Naturheilkunde-Pionier Alfred Vogel:

Gesundheitsberatung?

A.Vogel hilft!


A.Vogel Gesundheitstelefon

0041(0)71 335 66 000041(0)71 335 66 00

(kostenlos, Montag, Dienstag, Donnerstag, jeweils 8-12 Uhr,
13.30-16 Uhr)


Schreiben Sie uns eine

Email: info@avogel.ch



Zum Kontakt-Formular »

Besuche uns auf:


0 Artikel im Warenkorb