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Erdnüsse

Energiereiche Bohnen aus Südamerika

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Erdnüsse sind keine Nüsse, sondern Bohnen. Die Erdnusspflanze wird bis zu 70 cm gross und gehört zu den Leguminosen (Hülsenfrüchte), der botanischen Familie der Schmetterlingsblütler.

 

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Bild: Fotolia

Arachis hypogaea L. stammt aus Brasilien oder Peru. Spanische Konquistadoren brachten die Pflanze nach Europa, von wo sie via den Handel mit den afrikanischen Sklaven in die USA gelangte.

Lange Zeit galten die Erdnüsse als Tierfutter oder als Nahrung für Arme. Erst um etwa 1900 entdeckte man ihren Nutzen. Heute werden jährlich in Indien und China - den Hauptanbaugebieten der Erdnüsse - je acht Millionen und in den USA  etwa zwei Millionen Tonnen «Peanuts» produziert.

Die dem Erbsenstrauch ähnelnde Erdnusspflanze hat ihren Namen nicht zufällig. Nach der Befruchtung kehren sich die Fruchtstiele nach unten, und die an der Spitze sitzenden Früchte werden in den Boden gebohrt. Die Ernte, die in den USA von Ende August bis Ende November dauert, erfolgt in zwei Schritten: Zuerst werden die Pflanzen aus dem Erdboden gehoben und während zwei bis drei Tagen getrocknet, anschliessend werden sie mit einer Erntemaschine aufgenommen, gereinigt und weiterverarbeitet.

Erdnüsse enthalten etwa 50% Prozent Fett, 25% Eiweiss sowie Mineralstoffe, Spurenelemente und die Vitamie A, E sowie des B-Komplexes und sind sehr energiereich.

Als Speiseöl sowie - in den USA - in Form von Erdnussbutter und nicht zuletz als nicht endendwollender,  am besten salzloser Knaberspass werden die «Peanuts» vielerorts geschätzt. Ihr Anteil an ungesättigten, essentiellen Fettsäuren macht sie auch für Personen mit hohem Blutdruck und Diabetes empfehlenswert.

Autor: C. Umbricht, 9.96

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