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Grippewelle 2016: Erstes Fazit

Gesund, jung – typisch Grippe!

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11.2.2016 – Die Grippewelle 2016 rollt und besonders in Deutschland steigt die Zahl der Betroffenen. Erstaunlich ist, wen es massiv trifft: Menschen der mittleren Altersgruppen erkranken nach ersten Erkenntnissen deutlich häufiger und schwerer als in den Vorjahren.

Die Experten am Robert-Koch-Institut Berlin (RKI) führen das auf die Dominanz eines H1N1-Erregers zurück, der erst seit 2009 zirkuliert. Bei jüngeren Erwachsenen und Personen ohne chronische Vorerkrankung scheint er mehr schwere Krankheitsverläufe zu verursachen als das A(H3N2)-Virus, das 2015 verbreitet war.

Allein in der ersten Februarwoche wurden dem RKI 2400 Influenza-Fälle übermittelt, deren Diagnose labortechnisch bestätigt war. Die Fallzahl hat sich damit in Deutschland seit Oktober 2015 auf 7300 summiert. Vermutlich liegt die Zahl noch höher, da nicht alle Patienten mit Grippesymptomen auf Influenza getestet werden.

Die Forscher rechnen damit, dass sich die Anzahl der Influenza-Infektionen noch weiter erhöht.
In der Schweiz zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Anzahl der Erkrankungen hat bei den 30- bis 64-Jährigen am stärksten zugenommen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) stufte die Grippe in allen Regionen als „weit verbreitet“ ein. Was heisst, dass die Ärzte in über 50 Prozent der Fälle eine Grippe diagnostizieren - Tendenz steigend.


Quellen: www. spiegel.de (2/16); blick.ch (2/16)

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