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Heilpflanzen bei Erkältungen

Diese 10 Heilpflanzen helfen bei Erkältungen

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Roter Sonnenhut (Echinacea purpurea)

 

In der größsten bislang mit Echinacea-Präparaten durchgeführten Langzeitstudie kamen englische Wissenschaftler 2012 zu dem Ergebnis, dass die vorbeugende Einnahme von Sonnenhut-Präparaten sowohl das Auftreten von Erkältungen als auch die Anzahl der Krankheitstage verringert. Ohne die Echinacea-Prophylaxe war das Risiko für das Auftreten wiederkehrender Infekte um 60 Prozent höher. Echinacea purpurea moduliert die körpereigene Abwehr und lindert die Symptome von Erkältungen. Äußerliche Anwendung bei Wunden, Ekzemen, Furunkeln, Sonnenbrand, Insektenstichen, Herpesbläschen, Zahnfleischentzündungen und Milchschorf von Säuglingen.

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Wasserdost (Eupatorium perfoliatum)


Die nordamerikanischen Indianer verwendeten ihn bei grippalen Infekten mit Fieber, Schnupfen, Atemwegsbeschwerden und Gliederschmerzen. Medizinisch verwendet werden die Blätter und blühenden Zweigspitzen. Wasserdost gilt als Immunstimulans. Eingesetzt wird er vorwiegend auf Homöopathikum.

Holunder (Sambucus nigra)

 

Holunderblüten enthalten Flavonoide, ätherische Öle, Pflanzensäuren, Schleim- und Gerbstoffe. Der Tee, bekannt als Fliedertee, wird in der Volksmedizin als schweißtreibendes Mittel bei fieberhaften Erkältungskrankheiten und zur Vermehrung des Bronchialschleims bei trockenem Husten eingesetzt. Oft wird er auch mit Lindenblüten gemischt angewandt.

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Echter Thymian (Thymus vulgaris)

 

Medizinisch verwendet werden die Blätter und Blüten des Echten Thymians und des Spanischen Thymians. Thymiantee und -extrakt wirken schleim- sowie krampflösend und fördern das Abhusten zähen Schleims. Daher wird Thymian auch zur Linderung der Hustenanfälle bei Reiz-und Keuchhusten eingesetzt. Dem ätherischen Öl der Pflanze wird eine gute antioxidative  Wirkung und Wachstumshemmung von Pilzen, Bakterien und Viren zugeschrieben. Äußerlich angewandt wird Thymian zum Gurgeln bei Entzündungen des Rachens und der Mundschleimhaut.

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Salbei (Salvia officinalis L.)

 

Salbe hat entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung und hilft bei Halsschmerz und Husten.

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Tannen- oder Fichtenspitzen (Picea abies)

 

Sirup aus Tannen- oder Fichtenspitzen ist ein altes Hausmittel gegen Erkältungshusten, Halsweh und Heiserkeit und schmeckt auch Kindern. Das Rezept für den wässrigen Auszug: 1 bis 2 kleingeschnittene, frische Fichtenspitzen in einer Tasse kalten Wassers 6 bis 8 Stunden ziehen lassen, erhitzen ohne zu Kochen, 10 Minuten ziehen lassen, mit Kandiszucker oder Honig süßen.

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Pfefferminze (Mentha x piperita L.)

 

Die Pfefferminze und ihr ätherisches Öl werden in vielen Anwendungsformen zum innerlichen und äusserlichen Gebrauch genutzt. Sie wirkt entzündungshemmend und beruhigt die Nasenschleimhaut.

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Sommerlinde (Tilia platyphyllos)


Ein Tee aus Lindenblüten wirkt bei Katarrhen der Atemwege aufgrund der Schleimstoffe hustenreizstillend und beruhigt Halsschmerzen. Die anderen Inhaltsstoffe wie die (Glykoside) geben der Lindenblüte eine krampflösende, schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung.

Echte Kamille (Matricaria chamomilla)


Bei Erkrankungen der Luftwege können Kamille-Inhalationen Linderung verschaffen. Aber auch als Tee zur Beruhigung vor dem Schlafengehen kann auf die Echte Kamille vertraut werden.

Malve (Malva silvestris)

 

Von der reichlich Schleim enthaltenden Malve trinkt man täglich 3 bis 4 Tassen Tee: 2 TL Malvenblätter/-blüten mit einer Tasse kaltem Wasser aufsetzen, kurz aufkochen und 5 Minuten ziehen lassen. Nach dem Abseihen lauwarm trinken.

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