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„Maskiert“ gegen die Grippe und Erkältung

Universitätsspital Genf setzt auf besondere Schutzmassnahmen

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Die Grippewelle rollt an, da ist besonders für kranke Menschen erhöhter Schutz gefragt. Im Universitätsspital Genf herrscht darum seit Anfang Dezember Maskenpflicht für Besucher – nicht zum ersten Mal. Auch im vergangenen Jahr schon hat man die Patienten und Spital-Mitarbeiter so vor einer externen Grippeinfektion zu schützen versucht.

Den Schutz müssen alle Besucher tragen, egal ob leicht erkältet oder kerngesund. In Spitälern der Deutschschweiz setzt man hingegen auf Freiwilligkeit. Mittels Plakaten werden beispielsweise am Luzerner Kantonsspital Besucher darauf aufmerksam gemacht, dass sie bei einer Erkältung eine Maske tragen müssen.

In asiatischen Ländern ist man an den Anblick von Mund-Nasenschutzmasken schon lange gewöhnt. In Japan etwa gilt es als Akt der Höflichkeit, andere nicht anzustecken. Hierzulande wird man eher noch kritisch beäugt respektive geniert sich, wenn man mit einer Maske beim Einkaufen oder im öffentlichen Verkehr unterwegs ist. Dabei kann sich die Zahl der Grippeerkrankungen durch das Tragen von Mund-Nasenschutzmassnahmen nach Expertenmeinung im Alltag deutlich verringern. Denn die Masken fangen die Tröpfchen aus dem Mund-Rachen-Raum ab und verhindern so eine Übertragung. Einen hundertprozentigen Schutz vermögen die Masken allerdings nicht zu bieten. Viele Menschen merken während der Inkubationszeit nicht, dass sie die Grippeviren bereits in sich tragen und womöglich schon an andere weitergeben.

Bevor man zur Maske greift, um sich (und andere) vor Erkältung und Grippe zu schützen, lohnt es auf jeden Fall, die körpereigenen Abwehrkräfte zu steigern. Denn ein starkes Immunsystem hilft, eine Erkältung oder Grippe abzuwehren bzw. schneller zu überwinden. Was also kann man tun? Täglich warme und kalte Wechselduschen nehmen, regelmässig in die Sauna und täglich an die frische Luft gehen, zum Beispiel. Das regt den Kreislauf an und verbessert die Durchblutung. Das Immunsystem auf Trab bringen zudem Präparate aus Rotem Sonnenhut (Echinacea purpurea).

Quellen: Tribune de Genève, 20 Minuten

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