Arthrose

Degeneratives Rheuma

10


Arthrose ist eine degenerative Erkrankung eines oder mehrerer Gelenke, die durch den Abbau der Gelenkknorpel aufgrund langjähriger Belastung oder verschiedener Krankheiten verursacht wird. Fast jede Person über 65 Jahren leidet unter Arthrose, wobei häufig die Knorpel der Knie-, Hüft- oder Fingergelenke betroffen sind. Bis heute sind keine Medikamente bekannt, um geschädigte Knorpel wieder aufzubauen. Mit der richtigen Behandlung kann eine Arthrose jedoch gelindert werden.

Gelenke


Der Gelenkknorpel (in der Grafik blau dargestellt) dient als Stossdämpfer, um die Knochen vor Belastung und Reibung zu schützen. Gesunde, gut genährte Knorpel sind eine Voraussetzung für bewegliche Gelenke. Ist der Gelenkknorpel wie auf dem mittleren Bild abgenützt, entstehen erste Beschwerden. Beim schematisch dargestellten Gelenk rechts ist die Knorpelschicht bereits vollständig zerstört. Hier reiben sich die Knochen aneinander (dh. eigentlich die Knochenhäute).

Beschwerden: Steife, schmerzende Gelenke


Erste Anzeichen für eine Arthrose sind knacksende oder knirschende Gelenke sowie Anlauf-, Ermüdungs- und Belastungsschmerzen bei Bewegungen wie etwa Sport. Im weiteren Krankheitsverlauf entzündet sich das Gelenk. Es schmerzt, ist gerötet, überwärmt und geschwollen. Die Beweglichkeit ist eingeschränkt, vor allem morgens (Morgensteifigkeit) oder nach langem Sitzen. In einem späteren Stadium der Arthrose kann sich das Gelenk verformen. Bei Finger- und Zehengelenken sind knotige Veränderungen möglich. Das Gelenk schmerzt auch in der Ruhephase, wenn es nicht bewegt oder belastet wird. Es wird steif und immobil.

Ursachen von Arthrose


Die Hauptursache für eine Arthrose ist das Alter, denn im Laufe der Zeit nimmt die Knorpelversorgung ab, während der Muskel- und Sehnenapparat zur Stützung des Gelenks schwächer wird. Andererseits können auch angeborene oder verletzungsbedingte Fehlstellungen sowie ein Unfall Arthrose auslösen. Das veränderte Bewegungsverhalten der Menschen ist ein zusätzlicher Risikofaktor: Übergewicht, körperliche Arbeit und Sport können die Gelenke stark überbelasten.

Mögliche Folgen einer Arthrose


Bei stark abgenütztem Knorpel zwischen den Gelenken treten Schmerzen, Entzündungen und Funktionseinschränkungen auf. Bewegt man das erkrankte Gelenk aufgrund der Schmerzen nicht mehr richtig, ergibt sich bei der Arthrose ein Teufelskreis: Mangelnde Bewegung baut die gelenknahen Muskeln ab, dadurch versteift sich das Gelenk, wird immobil und kann sich deformieren. Die Schmerzen verstärken sich. Schreitet dieser Prozess voran, ist ein künstliches Gelenk fast unumgänglich. Um diesen Teufelskreis zu brechen, wird in der heutigen Rheumatherapie primär versucht, die Schmerzen zu lindern, damit das erkrankte Gelenk nach wie vor bewegt wird.

Behandlung von Arthrose


Geschädigter Knorpel kann sich nicht selber regenerieren, dazu sind auch bis heute keine Medikamente bekannt. Es lohnt sich daher, früh auf eine optimale Nährstoffzufuhr zu achten. Als wertvoller Baustoff für Gelenkknorpel gilt Glucosamin, um die Gelenkbeweglichkeit zu erhalten.

Treten Entzündungen und Schmerzen auf, können diese mit pflanzlichen Arzneimitteln oder synthetischen Medikamenten vermindert werden. Ein Arztbesuch ist auf jeden Fall ratsam. Bei leichten bis mittleren Beschwerden empfiehlt sich die Einnahme von Teufelskrallenextrakt. Werden die Symptome stärker, lassen sich unterstützend zur pflanzlichen Basistherapie synthetische Medikamente einnehmen. Auch die Anwendung eines speziellen Rheuma-Gels (z.B. mit Arnica montana) zeigt eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung.

A.Vogel rät bei Arthrose:

 

Folge uns auf Facebook

A.Vogel Produkte:

Weitere Informationen:

Button zur Rheuma-Übersichtsseite

Das Buch zum Thema:

Themenübersicht

0 Artikel im Warenkorb