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Mücken: Das mögen sie besonders

Wundern Sie sich auch, warum immer nur Sie von Mücken gestochen werden? Dafür gibt es überwiegend zwei Gründe: Kohlendioxid und Körpergeruch. Heimische, vor allem in den Abendstunden aktive Stechmücken orientieren sich am Gas in der ausgeatmeten Luft, das die Insekten aus bis zu 50 Metern Entfernung wahrnehmen können.

Tagaktive Mücken

Tagaktive Mücken wie die Asiatische Tigermücke finden dagegen den Körpergeruch attraktiver, der sich über die Zusammensetzung der Hautbakterien und über Stoffwechselprodukte wie Milchsäure, Harnsäure und Ammoniak bemerkbar macht.

Deren Zusammensetzung wiederum hängt von den Genen und dem aktuellen Stoffwechsel ab und ist daher von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Aber auch die Blutgruppe ist entscheidend, die sich bei 85 Prozent aller Menschen über Signale der Haut bemerkbar macht.

Laut japanischen Wissenschaftlern wurden Probanden mit Blutgruppe 0 doppelt so häufig angeflogen wie Menschen mit Blutgruppe A. Blutgruppe B lag zwischen 0 und A.

  • Ätherische Aromen von Zitronellen-, Lavendel- oder Geranienöl stossen Insekten ab. Sie riechen jedoch stark und wirken häufig nur kurz. Hat die Mücke dennoch zugestochen, hilft das Betupfen mit Eiswürfeln oder Essig, einer Scheibe Knoblauch oder Teebaumöl.
  • Das bisher wirksamste natürliche Antimückenmittel ist der Wirkstoff Citriodiol (PMD), ein Extrakt aus den Blättern des Zitroneneukalyptus , enthalten z.B. in Zedan SP oder Antibrumm Naturel (Ökotest 4/2017).

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