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Propolis: Tinktur und mehr

Heilende Harze von Blütenknospen

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Propolis ist eine harzartige Masse, welche die Honigbiene zum Befestigen der Wabenzellen verwendet. Der Name heisst Propolis („Vor-Stadt“) kommt aus dem Griechischen und bezieht sich auf das Vorkommen von Propolis an den Fluglöchern der Bienenstöcke.

Die Harze stammen von den Blütenknospen von Bäumen, beispielsweise Pappeln, Birken, Ulmen, Erlen, Kastanien und Nadelbäume. Diese bilden an ihren Knospen ein Baumharz, welches die Bienen sammeln. Durch die Zugabe von Enzymen, Bienenwachs und Pollenbalsam machen sie es geschmeidig.  

Seit dem Altertum kennt man die entzündungshemmende und vitalisierende Wirkung von Propolis. Es wird entweder in Naturform gekaut oder in verschiedenen Zubereitungen – Tinkturen, Salben, Mundwässer, Lutschtabletten, Nasensprays und Kapseln – verwendet. Die Propolis-Tinktur wird insbesondere bei Zahnfleischentzündungen, Aphten und entzündlichen Wunden angewendet. Propolis ist wirksam gegen Viren (u.a. Herpes-Viren) sowie Pilze (z.B. Candida).

Bereits die Wikinger und andere frühe Seefahrer kannten und nutzten Propolis. Sie wussten, dass die Honigwaben mit Propolis wie Pollen und Honig nicht zu heiss werden dürfen.

Weitere Informationen:


Auch in der Tierheilkunde wird Propolis angewendet, etwa zur Vorbeugung gegen Wurmbefall bei Hunden, Katzen usw.

Vorsicht: Propolis kann allerdings wegen seiner beachtlichen allergenen Potenz bei empfindlichen Personen unerwünschte Nebenwirkungen haben. Körperliche Abwehrreaktionen können allerdings auch aufgrund der Verunreinigungen, die teilweise in Bienenprodukten festgestellt wurden bzw. werden, entstehen.

(11.98 - 12.99)

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