/ / / Rheumatische Beschwerden

Rheumatische Beschwerden

9

Rheuma - eine Krankheit mit vielen Gesichtern

Viele denken, Rheuma und rheumatische Beschwerden seien ein Zipperlein älterer Menschen. Zwar ist es richtig, dass die meisten Rheumaerkrankungen bei Menschen über 40 Jahren festgestellt werden, doch es gibt auch Rheuma bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Rheumatische Beschwerden können sehr unterschiedlich auftreten. Entsprechend zahlreich sind die Ursachen für Rheuma, über die man bis heute noch viel zu wenig weiss. In Frage kommen unter anderem:

  • Dauernde Überlastung der Gelenke beim Sport oder bei der Arbeit
  • Verschleiss der Gelenke infolge Übergewicht
  • Normale Abnützung durch fortschreitendes Alter
  • Entzündungen, die durch Stoffwechsel- und Immunstörungen ausgelöst werden
  • Erbliche Vorbelastung
  • Schlecht ausgeheilte Knochenbrüche,
  • Bänder- und Sehnenverletzungen
  • Angeborene Fehlentwicklung eines Gelenks
  • Virusinfektionen
  • spezielle Darmbakterien

Rheumatische Beschwerden verlaufen meist chronisch und verursachen Gelenkentzündungen bis hin zur Gelenkzerstörung. Die betroffenen Gelenke schmerzen, versteifen sich zunehmend und können mit der Zeit kaum noch bewegt werden. Auch Muskeln, Sehnen, ja sogar die Haut und inneren Organen können von Rheuma betroffen sein.


Rheumatische Beschwerden


Muskel-, Gelenkschmerzen oder Rückenschmerzen können vorübergehende Beschwerden sein oder aber auch erste Anzeichen d.h. Symptome von rheumatischen Beschwerden darstellen. Die damit einhergehenden Schmerzen können enorm belasten und die Lebensqualität einschränken.


Die Schmerzen dauerhaft zu lindern und die Ursachen zu bekämpfen ist oft ein langwieriger Prozess und sehr komplex. Ein ganzheitlicher, auf den Patienten abgestimmten Therapieansatz ist deshalb wichtig.

Die häufigsten Rheumaerkrankungen sind:


Ärztliche Therapie und Selbsthilfe bei Rheuma


Meist sind meherer Therapie-Massnahmen erforderlich, um die Lebensqualität von Rheumatikern zu verbessern. Eine möglichst frühe Diagnose sowie eine wirksame, individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmte Behandlungstherapie sind dabei entscheidend.

Selbst schwere Rheumaerkrankungen lassen sich medikamentös bekämpfen. Die Hemmung der Entzündungen und Schmerzen steht bei der Rheumatherapie im Vordergrund. Bis vor kurzem wurde der Entzündungsprozess bei schwerwiegenden Fällen mit Kortison gehemmt, und als Wirkstoffe in Gels kamen vor allem entzündungshemmende Substanzen zum Einsatz.

Immer häufiger verwenden heutzutage auch Ärzte der klassischen Medizin pflanzliche Arzneimittel, um die Schmerzen zusätzlich zu lindern und die Einnahme von synthetischen Medikamenten zu reduzieren. Pflanzliche Arzneimittel stossen wegen geringer Nebenwirkungen auf hohe Akzeptanz. Neulich konnte wissenschaftlich belegt werden, dass die Heilpflanze Arnika montana über ähnliche Mechanismen wie Kortison verfügt, um Entzündungsprozesse einzudämmen und Schmerzen zu lindern.


Pflanzliche Therapieoptionen


Wer bei rheumatischen Beschwerden auf synthetische Medikamente verzichten oder diese zumindest reduzieren möchte, findet in der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) geeignete alternative und ergänzende Arzneimittel.


A.Vogel Produkte:

Teufelskralle


In der westlichen Medizin wird die afrikanische Teufelkralle aufgrund ihrer entzündungs- und schmerzlindernden Eigenschaften eingesetzt bei Rheuma. Das konzentrierte Extrakt aus den Sekundärwurzeln der Teufelskralle wirkt sanft gegen Entzündungen und Schmerzen, ist gut verträglich und hat kaum Nebenwirkungen. Das Teufelskrallenextrakt kann daher über längere Zeit eingenommen werden und eignet sich vor allem bei chronischen Beschwerden wie Rheuma (z.B. Arthrose).

Wer Teufelskrallentabletten einnimmt, kann die Dosis von synthetischen Schmerzmitteln häufig vermindern oder diese ganz absetzten. Die bekannten Nebenwirkungen der klassischen Antirheumatika werden dadurch reduziert, die Lebensqualität steigt.

Weitere Informationen zur Teufelskralle:


Arnika montana


Die Arnika ist bekannt als „Nothelferpflanze“, die überall dort eingesetzt wird, wo es weh tut. Heute sind sich Experten einig: In der Therapie von rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden nimmt die Arnika einen unverzichtbaren Platz ein.
Das hochkonzentrierte Gel aus frischen Arnica montana-Blüten, lindert Schmerzen, wirkt entzündungshemmend sowie abschwellend. Es wird äusserlich an den betroffenen Stellen angewendet, um Entzündungen und Schmerzen lokal zu bekämpfen.

Weitere Informationen zur Arnika:


Tipps für den Alltag


Wärme-Behandlungen

Bei chronisch entzündeten Gelenken kann Wärme den Schmerz dämpfen, den Stoffwechsel anregen und die Durchblutung fördern.

  • Gönnen Sie sich Voll- und Teilbäder mit Badezusätzen wie Arnika, Heublumen, Fango und Moor
  • Setzen Sie heisse Kartoffel- und Leinsamenwickel ein
  • Verwenden Sie Heilerde- und Paraffinpackungen
  • Legen Sie warme Kirschkernsäckchen auf

Kälte-Behandlungen

Bei akut entzündeten Gelenken wirkt Kälte schmerzlindernd, abschwellend und entzündungshemmend.

  • Tauchen Sie schmerzende Körperpartien in kühles Wasser oder Eiswasser ein
  • Machen Sie Wickel mit essigsaurer Tonerde, Quark oder kalt angerührter Heilerde
  • Legen von Eishandtüchern oder Gelpackungen aus dem Gefrierfach auf

Bewegung

Wenn die Muskulatur unter fachkundiger Leitung aufgebaut wird, lassen sich die Schmerzen bei rheumatischen Beschwerden lindern und der Knorpelabbau verringern. Zudem werden die Knorpel durch schonende Bewegung mit den notwendigen Nährstoffen versorgt. Als gelenkschonende Sportarten gelten:

  • Auqua-fit
  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Nordic Walking
  • Krafttraining

Weitere Infos zum Thema Bewegung


Ernährung

 

Bei Entzündungen werden freie Radikale in grossen Mengen gebildet. Um diese zu binden braucht es Antioxidantien. Der tägliche Bedarf an Antioxidantien (z.B. Vitamin C, E, Selen, Zink) kann mit täglich 5 Portionen Früchte oder Gemüse gedeckt werden.

Achten Sie zudem darauf, dass Sie sich möglichst fleischarm ernähren, zumal Fleisch die entzündungsfördernde Arachidonsäure enthält.

  • Essen Sie möglichst wenig Fleisch
  • Nehmen Sie täglich 5 Portionen Früchte und Gemüse zu sich

Weitere Ernährungsempfehlungen bei Rheuma

 

A.Vogel Produkte:

Folge uns auf Facebook

0 Artikel im Warenkorb