Schnupfen (Rhinitis)

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Schnupfen ist eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt und trifft im Winter drei Viertel der Bevölkerung Europas. Verantwortlich hierfür sind um die 200 verschiedene Erkältungsviren.

 

Ein banaler Schnupfen kann sich leicht zu einer Erkältung mit einer ganzen Reihe von anderen Krankheitszeichen wie Halsschmerzen, Husten und Heiserkeit auswachsen. Die geschwollene Nasenschleimhaut und gesteigerte Sekretproduktion können den Ausgangspunkt für weitere Symptome bilden.

Oft ist ein Schnupfen das erste Zeichen eines grippalen Infektes (Erkältung) und meist genauso schnell, das heisst, innerhalb etwa fünf Tagen, wieder vorbei.

Hinweis: Ein Arztbesuch ist angezeigt bei anhaltendem, hohem Fieber, starken Kopf- und/oder Ohrenschmerzen sowie Atemproblemen.

Symptome/Beschwerden:

Ein typisches Symptom ist ein Jucken in der Nase. Dazu kann auch ein Kribbeln und Jucken in den Augen, in den äusseren Gehörgängen und im Rachen kommen. Zum Schniefen gesellt sich oft auch Niesen.

Die laufende Nase (Rinorrhöe) oder die verstopfte Nase gehören zu den weiteren Symptomen eines Schnupfens. Das Sekret ist zuerst klar und wässrig, wird aber mit der Zeit dicker und erhält eine grünlich gelbe Farbe. Infolge des ständigen Nasenlaufens und des vielen Schneuzens kann der Naseneingang wund werden.

Wie bei einem grippalen Infekt können weitere Symptome wie Müdigkeit, Frösteln, Abgeschlagenheit oder Gliederschmerzen sowie Fieber dazu kommen.

A. Vogel rät:

Eine Fülle von Heilpflanzen, allen voran der Rote Sonnenhut (Echinacea pururprea) und Salbei (Salvia off.), können sowohl bei Schnupfen als auch bei Erkältungen (grippalen Infekten) helfen. Hier finden Sie die 10 wichtigsten Heilpflanzen gegen Erkältungen

Achten Sie bereits vorbeugend darauf, Ihr Immunsystem durch geeignete Massnahmen (abwechslungsreiche Ernährung mit möglichst vielen frischen (einheimischen) Gemüsen und Früchten sowie Abhärtungsmassnahmen wie Sauna und Sport) winterfit zu machen.

Stützen Sie die Abwehrkräfte mit dem Roten Sonnenhut (Echinacea purpurea) und natürlichem Vitamin C.

Greifen ätherische Öle und zu viel Schneuzen Ihre Nase an? Tun Sie Ihrer Nase Gutes! Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Schnupfennase

Das sagt Alfred Vogel im Buch „Der kleine Doktor“:

„Bei einem richtiggehenden Fliess-Schnupfen hilft dir am besten die Zwiebel, lateinisch unter dem Namen Cepa bekannt. Du musst dir ganz einfach nur von einer gesunden, frischen Zwiebel ein Scheibchen schneiden, solches schnell in ein Glas heisses Wasser tauchen und wieder herausziehen. Von diesem Wasser magst du tagsüber schluckweise trinken. Besonders auch gegen den Frühjahrsschnupfen ist dies ein vorzügliches Mittel. Legst du zudem noch eine entzweigeschnittene Zwiebel über Nacht neben dich auf dein Nachttischchen, damit du den Geruch der Zwiebel fortwährend einatmen kannst, dann wird auch dies den Schnupfen und die Katarrhanfälligkeit bedeutend reduzieren. Auch Zwiebelwickel wirken günstig, wenn man sie über Nacht um den Hals legt. Man kann dem Schnupfen auch beikommen, wenn man Salzwasser in die Nase hineinschnupft. Den gleichen Dienst tut auch Zitronensaft oder ein natürliches Urtica-Kalk-Präparat.“


Quelle: A. Vogel, Der kleine Doktor

 

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von A.Vogel
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