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Verdauungsprobleme: Das hilft

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Verstopfung

Verstopfung ist nicht nur lästig, sondern beträchtigt auch die Lebensqualität. Verstopfung sollte daher immer behandelt werden. Zentrale Elemente hierbei sind ballaststoffreiche Ernährung, gutes Kauen, ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mind. 1,5 bis 2 Liter täglich) und körperliche Bewegung.

Unterstützung bieten verschiedene, die Verdauungsfunktion anregende Pflanzen.

A.Vogel rät:

  • Schafgarbe (Achillea millefolium) regt die Produktion der Verdauungssäfte an.
  • Leinsamen (linum usitatissimum) verbessert die Gleitfähigkeit des Darminhaltes.
  • Artischocke (Cynara scolymus) normalisiert eine verminderte Galleproduktion.

Durchfall

Durchfall entsteht häufig durch einen Entzündung der Darmschleimhaut und ist oft die Folge falscher Ernährung. Mehrtägiger Durchfall oder blutiger Durchfall sowie Durchfall mit Fieber bedarf der ärztlichen Abklärung.

A.Vogel rät:

  • Die Blutwurz (Potentilla erecta), die auch Dilledapp, Durmentill, Natter(n)wurz, Rotwurz, Ruhrwurz, Siebenfinger oder Tormentill genannt wird, wirkt reizmildernd und adstringierend auf die Darmschleimhäute. Bei nervös bedingtem Durchfall hilft die Pestwurz (Petasites hybridus).
  • Kurzzeitiges Teefasten mit Kamille entlastet den Darm.
  • Hilfreich für den Wiederaufbau der Bakterienflora sind Acidophilusbakterien.

Aufstossen

Aufstossen kann u.a. durch Luftschlucken, hastiges Essen oder verminderte Verdauungssäften bedingt sein.

A.Vogel rät:

  • Schafgarbe (Achillea millefolium) vermag die Magenfunktion zu harmonisieren.
  • Langsam essen, gut kauen, mehrere kleine Mahlzeiten zu sich nehmen.
  • Auf kohlensäurehaltige Getränke verzichten.
  • Bei saurem Aufstossen: Gewicht normalisieren, auf Reizstoffe wie scharfe Gewürze, Nikotin  und alkoholische Getränke verzichten, sich nicht unmittelbar nach dem Essen hinlegen, eventuell mit leicht erhöhtem Kopfteil schlafen.

Blähungen

Blähungen entstehen meist durch mangelnde Verdauungssäfte, blähende Speisen, Dysfunktion der Darmflora, Leberschwäche. Artischocke (Cynara scolymus) und Löwenzahn (Taraxacum off.) kurbeln die Verdauungssäfte an, die Leberfunktion wird durch Mariendistel (Silybium marianum) unterstützt.

A.Vogel rät:

  • Unterstützen Sie die Verdauungsfunktion mit Artischocke (Cynara scolymus), Löwenzahn (Taraxacum offincale) und Mariendistel (Silybum marianum).
  • Meiden Sie Hülsenfrüchte sowie Kohl- und Lauchgewächse.
  • Nehmen Sie Getränke eine Std. vor oder einer Stunde nach dem Essen, jedoch nicht während den Mahlzeiten zu sich.

Darmpilz

Die Diagnose «Darmpilz» geht stets mit einer Immunschwäche sowie einer Dysfunktion der Darmflora einher.

A.Vogel rät:

  • Die körpereigene Abwehr kann durch den Roten Sonnenhut (Echinacea purpurea) wirkungsvoll unterstützt werden.
  • Verschiedene Pflanzen enthalten zudem antimykotische (gegen Pilze gerichtete) Wirkstoffe wie z.B. die Parakresse (Spilanthes oleracea). Sie hat sich in der Behandlung von Darmpilz bewährt.
  • Die Ernährung anpassen und ergänzen mit vergorenem Molkekonzentrat und Lactobazillen.

 

So funktioniert unsere Verdauung

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