Home / Gesundheitsthemen / Grippe (Influenza) / Kochen bei Grippe

Kochen bei Grippe:
Was ist zu beachten?

4

Hausfrauen und -Männer oder Restaurantbesitzer zwingen sich oft trotz Fieber, heftigen Kopf- und Gliederschmerzen dazu, eine Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. Auf der einen Seite ist die Kochtätigkeit ein Kraftakt für die mit Influenza-Viren infizierte Person. Auf der anderen Seite besteht die berechtigte Frage, ob sich die Bekochten eventuell anstecken könnten.

Influenza-Viren werden über Tröpfcheninfektion wie Niesen, Husten, Sprechen, Küssen übertragen, und das bereits, bevor die infizierte Person Symptome einer Grippe hat. Ist die Grippe jedoch voll ausgebrochen, ist man für weitere eine bis zwei Wochen hochansteckend. Um seine Mitmenschen möglichst zu verschonen, lohnen sich einige zusätzliche Hygiene- und Vorsichtsmassnahmen: Waschen Sie sich öfters die Hände mit Seife und trocknen Sie sie danach mit Papiertüchern gut ab. Husten respektive niesen in den Ellbogen ist ein Muss. So wird die Kontamination verschiedenster Gegenstände im Haushalt vermieden.

Grundsätzlich sollten keine Lebensmittel, welche roh gegessen werden, mit den Händen berührt werden. Da durch den Kochvorgang  Krankheitserreger abgetötet werden, kann mit gutem Gefühl  – und gewaschenen Händen – das Kochgut geschnitten werden. Überlassen Sie das Abschmecken und Nachwürzen einer gesunden Person! Die Geschmacksknospen sind  momentan sowieso nicht zuverlässig. Achten Sie bei Besteck und Teller darauf, wo diese angefasst werden. Lüften Sie regelmässig, damit die Viren mit dem Luftzug hinausströmen können. Da Sie wahrscheinlich sowieso keinen Appetit verspüren, dürfen Sie sich nach dem Kochen ausruhen und eine Runde schlafen.

Selbstverständlich gelten diese Hygiene-Massnahmen auch bei einer Erkältung (grippaler Infekt). Die Ansteckung wird wie bei der Grippe über Tröpfcheninfektion weiter gereicht, jedoch sind hier andere Viren beteiligt.

Folge uns auf Facebook

0 Artikel im Warenkorb