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Walnüsse essen!

Gut für die Prostata – und vieles mehr!

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Baumnüsse wirken nicht nur Herzproblemen entgegen, sie können auch Prostatakrebs bremsen. Mehrere Studien zeigen, dass Prostatatumore langsamer wachsen und wesentlich kleiner bleiben, wenn reichlich Walnüsse konsumiert wurden.

 

Bild: Fotolia / RAM

Nüsse haben zahlreiche positive Wirkungen auf die Gesundheit: Sie können das „schlechte“ Cholesterin LDL senken und beugen damit Herz- und Kreislauferkrankungen vor. Unlängst wies ein Team der Universität von Kalifornien nach, dass Walnüsse auch Entzündungen an den Blutgefässwänden abbauen können.

Überlebensrate um ein Drittel höher

Wissenschaftler der Harvard Medical School konnten belegen, dass ein regelmässiger Verzehr von Nüssen die Überlebenschancen von Prostatakrebs-Patienten deutlich steigert.

Hierfür wurden Daten von 47'299 Männern über einen Zeitraum von 26 Jahren untersucht. Bei den Männern, die bereits an Prostatakrebs erkrankt waren, zeigte sich eine deutlich höhere Überlebensrate.

Nahmen die Patienten mindestens fünf Portionen Nüsse (30 Gramm) pro Woche zu sich, war die Überlebensrate um 34 Prozent höher als bei denen, die das nicht taten.

Nicht bei Erdnüssen

Die Forscher konnten jedoch keinen Zusammenhang zwischen dem Nussverzehr und der Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu erkranken, herstellen.

Die gesundheitlichen Vorteile konnten bei allen Nüssen wie beispielsweise Walnüssen, Pekannüssen, Mandeln und Pistazien beobachtet werden. Für Erdnüsse, die zu den Hülsenfrüchten zählen, konnten keine positiven Effekte festgestellt werden.

Walnüsse fest einplanen

Eine andere Forschergruppe berichtete schon 2010 von Hinweisen auf eine vorbeugende Wirkung gegen Brustkrebs. In dieser Versuchsreihe nun wurden Mäuse mit Prostatageschwüren zwei Monate lang täglich mit einer Walnussmenge gefüttert, die 14 Stück für einen Menschen entspricht. Kontrolltiere bekamen zusätzlich zu ihrer normalen Ernährung Sojabohnen-Öl.

Am Ende der Untersuchung waren die Prostatageschwüre bei den walnussgefütterten Mäusen im Schnitt 50 Prozent kleiner und entwickelten sich nur ein Drittel so schnell wie die Tumoren der Kontrolltiere.

Der Leiter des Forscherteams: „Einem Nahrungsfahrplan, der die Gesundheit der Prostata mit im Auge hat, sollten Walnüsse angehören. Sie sollten Teil jeder ausgewogenen Ernährung mit viel Obst und Gemüse sein.“

Quelle: Ärztezeitung / GN 11.11 / gesundheitsstadt-berlin.de 12.16 (rit)

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