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Arnica montana gegen Rheumaschmerzen

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Geschichte

Die Arnika hatte ihre grösste Bedeutung im 18. Jahrhundert, wo sie in der entstehenden wissenschaftlichen Medizin zum Gegenstand zahlreicher Dissertationen wurde. Bereits in dieser Literatur wird darauf hingewiesen, „dass bei der Anwendung der Arnika darauf zu achten sei, dass sie ein in kleinen Dosen schnell wirkendes Arzneimittel sei, was man allzeit mit grosser Vorsicht zu gebrauchen habe“.

So gehört die Arnika zu denjenigen Pflanzen, die für Hahnemanns Hinwendung zu kleinen Gaben und so für die Entwicklung der Homöopathie von entscheidender Bedeutung waren. Bis heute erfährt die gesamte Pflanze im homöopathischen Bereich eine weite Anwendung, während sie in der Pflanzenheilkunde nur äusserlich angewendet wird.

Vorkommen

Grosse Bestände wildvorkommender Arnika sind wegen intensiver Sammlung und Überdüngung selten geworden. Das Artenschutzabkommen von Washington nahm die Pflanze 1981 deshalb in die Liste der gefährdeten Pflanzenarten auf und stellte sie so unter besonderen Schutz. Im Alpenraum ist das Sammeln der Blüten untersagt.

Die Heilpflanze Arnica montana, auch Bergarnika genannt, stammt seither überwiegend aus Wildsammlung in Spanien und Italien.

Frühere Anbauversuche waren nicht ertragreich genug, so dass pharmazeutische Firmen sogar auf die nordamerikanische Wiesenarnika, Arnica chamissonis, auswichen, die sich leicht kultivieren lässt. Allerdings hat die Wiesenarnika viel weniger wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoffe als die Bergarnika.

Nachhaltigkeit – biologischer Anbau

Nach zahlreichen Versuchen gelang es der Bioforce, in Zusammenarbeit mit Spezialisten, die Arnica montana in Deutschland erfolgreich biologisch anzubauen. Damit stand der wirksamen Bergarnika und ihrem Siegeszug als Heilpflanze nichts mehr im Weg.

Verschafft Linderung bei Schmerzen

Arnica montana äusserlich angewendet wirkt entzündungshemmend, abschwellend und schmerzlindernd.

Die Wirkungsweise der Heilpflanze ist ähnlich wie bei synthetischen Arzneimitteln: Die Inhaltsstoffe unterdrücken die Entzündung in einem frühen Stadium.

Die Pflanze wird deshalb vor allem bei rheumatischen Beschwerden wie Arthrose, Arthritis und Gicht mit grossem Erfolg eingesetzt.


Nachhaltige Produktion eines Arnica montana-Gels aus frischen Arnica montana Blüten.

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