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Teufelskralle – eine Heilpflanze zeigt Arthrose die Krallen

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Warum die schöne Pflanze Teufelskralle heisst, versteht man erst, wenn man sich die krallenförmige Frucht anschaut. Ihre wahren Werte und Geheimnisse aber liegen unter der Erde. Die Wurzeln der Teufelskralle sind ein bewährtes Mittel gegen rheumatische Schmerzen.

Mitten in der Wüste, auf rötlichem Sand, leuchten hellrosa bis purpurrote, trichterförmige, auffallend grosse Blüten. Ein Blick auf die verholzenden Früchte erklärt den merkwürdigen Namen: in der Mitte ist mit etwas Phantasie ein fratzenartiges Gesicht zu sehen, die langen Auswüchse sind mit krallenartigen Stacheln versehen.

Unterirdisch sieht die Teufelskralle nicht weniger beeindruckend aus. Sie bildet eine lange, knollige Speicherwurzel, die Primärwurzel, die von etlichen Sekundärwurzeln begleitet wird. In den rübenartigen Sekundärwurzeln sind die Stoffe enthalten, die die Teufelskralle medizinisch so wertvoll machen.

Naturmedizin boomt - häufig auf Kosten der Natur:

 

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Pflanze mit Geschichte, Hoffnung für Schmerzgeplagte


Auf seinen Reisen in die Wüsten Kalahari und Namibia studierte auch Alfred Vogel (1902–1996) die Heilkräfte des interessanten Gewächses und notierte in den «Gesundheits-Nachrichten»: «Natürlich habe ich mich auch der Teufelskralle bedient, wenn ich unter gesundheitlichen Störungen bei meinen Aufenthalten in den Tropen litt.» Heute ist die Teufelskralle in der westlichen Wissenschaft als wirkungsvolle Heilpflanze gegen Schmerzen anerkannt.

Es ist bewiesen, dass Präparate aus den Speicherwurzeln der Teufelskralle entzündungs- und schmerzlindernd wirken und die Gelenkbeweglichkeit fördern können.

Die Heilpflanze ist gut verträglich, es treten kaum Nebenwirkungen auf und es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt.

Die Teufelskralle ist somit eine hochinteressanten Alternative zu den chemischen bzw. synthetischen Anti-Rheumatika. Bei schwachen und mittleren Beschwerden kann die lindernde Wirkung der Teufelskralle ausreichend sein. Bei stärkeren Schmerzen (z.B. während eines Rheumaschubs) kann es die Behandlung mit der Teufelskralle ermöglichen, die chemisch bzw. synthetischen Medikamente auf ein Minimum zu reduzieren. 



Pflanzliche Alternative zu den synthetischen Schmerzmitteln


Rheuma, egal in welcher Form, tut weh. Nicht umsonst stehen auf der Liste der meistverkauften Medikamente auch so genannte «nichtsteroidale Antirheumatika», kurz NSAR. Ihre Wirksamkeit ist unbestritten, doch zeichnen sie sich – bei regelmässiger Einnahme – durch eine Reihe unangenehmer Nebenwirkungen aus. Besonders häufig sind heftige Magen- und Darmprobleme, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen bei regelmässiger Einnahme. Der schmerzgeplagte Rheumatiker geht diese Risiken ein, um die Lebensqualität möglichst aufrecht zu erhalten.

Mit der Teufelskralle steht eine wirksame Arzneipflanze zur Verfügung, die es ermöglicht, die Medikamente der synthetischen Schmerztherapie zu reduzieren und phasenweise abzusetzen.


Gut Ding will Weile haben


Chronische Krankheiten benötigen auch eine chronische Behandlung. Und genau hier kann die Teufelskralle ansetzen: Dank ihrer sanften Wirkungsweise kann Teufelskrallenextrakt über mehrere Wochen eingenommen werden. Die Frequenz der Rheumaschübe und die Schmerzintensität vermindern sich nachweislich - dies meist ganz ohne lästige Nebenwirkungen.

Bei schwachen und mittleren Beschwerden kann die lindernde Wirkung der Teufelskralle ausreichend sein. Bei stärkeren Schmerzen (z.B. während eines Rheumaschubes) kann zusätzlich zur pflanzlichen Basistherapie mit Teufelskralle kurzfristig  ein Medikament mit einem chemischen bzw. synthetischen Wirkstoff eingesetzt werden. Oder - um bei der pflanzlichen Therapie zu bleiben - ein Rheuma-Gel mit frischen, biologisch angebauten Arnica montana-Blüten. Dieser kann direkt auf die schmerzenden Stellen aufgetragen werden und die Schmerzen schnell lindern.  

Die Wirkung der Teufelskralle entfaltet sich nach einigen Tagen, nach ca. 4 Wochen ist die volle Wirksamkeit vorhanden. Dank ihrer sanften Wirkung und der guten Verträglichkeit kann die Teufelskralle über längere Zeit angewendet werden. Immer mit dem Ziel, synthetische Mittel langsam zu reduzieren oder ganz abzusetzten und so deren Nebenwirkungen zu minimieren.


Nachhaltiger Anbau der Teufelskralle

 

Als Alfred Vogel die Heilpflanze Teufelskralle in Afrika kennenlernte, war die Nachfrage noch sehr gering. Mitte der Neunzigerjahre stieg der Bedarf jedoch sprunghaft an. Allein aus Namibia werden heute jährlich rund 650 Tonnen exportiert. Dies entspricht etwa 10 Millionen Pflanzen, die von der lokalen Bevölkerung jedes Jahr geerntet werden- eine Menge, die für die nachhaltige Bewirtschaftung dieser potenten Heilpflanze nicht unproblematisch ist.

Kommt hinzu, dass bei der Wildsammlung nicht unterschieden wird zwischen den sekundären Speicherwurzeln und den für die Pflanze überlebenswichtigen Primärwurzeln. Da die Primärwurzeln der Teufelskralle trotz des geringeren Wirkstoffgehalts ebenfalls Ertrag bringen, werden diese meist mitgeerntet.

Zum Schutz der Teufelskralle und zur Gewährleistung einer besten Qualität und Wirksamkeit entwickelte A.Vogel / Bioforce AG zusammen mit der Universität Münster eine ökologisch vertretbare Anbauvariante. Diese ermöglicht eine nachhaltige Gewinnung von wertvollen, wirkstoffreichen sekundären Speicherwurzeln - ohne Raubbau an der Natur zu betreiben. 

Erfahren Sie mehr über die ökologisch nachhaltige Anbaumethode der Teufelskralle.

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