Tipps & Ratschläge > Heilpflanzen bei Problemen mit der Leber

Heilpflanzen, die bei Problemen mit der Leber helfen

Diese Pflanzen tun der Leber gut

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Artischocke

Cynara scolymus

Medizinisch verwendet werden die grünen Blätter und Blütenböden der distelartigen Pflanze. Die Inhaltsstoffe (Bitterstoffe, Chinasäurederivate, Flavonoide) fördern Gallenbildung und Gallenfluss. Bekannt ist auch eine normalisierende Wirkung auf die Blutfette, die bei zu hohen, ernährungsbedingten Cholesterinwerten zum Tragen kommt. Zubereitungen aus Artischockenblättern besitzen antioxidative und leberschützende Eigenschaften.

 

Boldo

Peumus boldus

Der Boldobaum ist eine charakteristische Pflanze der chilenischen und peruanischen Trockengebiete. Arzneilich verwendet werden die immergrünen Blätter. Boldoauszüge stimulieren die Bildung von Gallen- und Magensaft und sind bei leichten krampfartigen Magen-Darm-Störungen und Verdauungsbeschwerden hilfreich.

 

Löwenzahn

Taraxum officinale

Medizinisch verwendet werden das zur Blütezeit gesammelte Kraut und die Wurzeln. Die jungen frischen Blätter sind auch als Salat gesund. Löwenzahn enthält zahlreiche Bitterstoffe und eignet sich daher zur Förderung der Nierentätigkeit und des Gallenflusses sowie zur Behandlung von Verdauungsstörungen. Die Pflanze enthält reichlich Kalium, was zur harntreibenden und mild abführenden Wirkung beiträgt.

Löwenzahn im Heilpflanzenlexikon von A.Vogel

 

Pfefferminze

Mentha piperita

Pfefferminze enthält ätherisches Öl, mit dem Hauptbestandteil Menthol sowie Gerbstoffe und Flavonoide. Das Kraut hat eine krampflösende und blähungstreibende Wirkung und führt zu einer beträchtlichen Steigerung der Gallensekretion. Pfefferminztee eignet sich zur Behandlung von krampfartigen Beschwerden im Magen- und Darmbereich.

Pfefferminze im Heilpflanzenlexikon von A.Vogel

 

Mariendistel

Silybum marianum

Medizinisch verwendet werden die reifen Früchte mit Schale, deren leberschützende Eigenschaften gut untersucht sind. Das in der Schale vorkommende Inhaltsgemisch, das als Silymarin bzw. Silibinin bezeichnet wird, schützt die Leberzellen, indem es die Zellmembran so verändert, das Gifte nicht in die Zelle gelangen können. Die Regeneration der Leber wird durch eine durch Steigerung der Proteinsynthese gefördert. Daher eignen sich Zubereitungen zur Vorbeugung und Behandlung toxischer Leberschäden, z.B. durch Alkohol, Knollenblätterpilzvergiftungen sowie zur unterstützenden Therapie chronisch-entzündlicher Lebererkrankungen wie Hepatitiden, Leberzirrhose und Fettleber. Die Teezubereitung enthält kaum Silymarin, der Tee wird zur Behandlung von Verdauungsstörungen eingesetzt.

Mariendistel im Heilpflanzenlexikon von A.Vogel

 

 

Wermut

Artemisia absinthium

Vor allem die Blüten enthalten ätherisches Öl und Bitterstoffe. Wermutblüten-Tee eignet sich daher zur Behandlung von Appetitmangel und Verdauungsstörungen wie Krämpfen, Völlegefühl und Blähungen sowie zur Anregung des Gallenflusses.

 

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