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Thrombose und Embolie vorbeugen

Auszug aus dem Erfolgsbuch
„Der kleine Doktor“ von Alfred Vogel (S. 187 - 192)

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Es sind besonders die Frauen, die mit den schlimmen Folgen der Gefäss-Verstopfung zu rechnen haben, und zwar oftmals nach Operationen und Geburten. In der Regel treten diese Verstopfungen der venösen Gefässe am 3. bis 8. Tag nach den erwähnten Ereignissen auf. In solchen Fällen behilft sich der Arzt gewöhnlich mit blutverdünnenden und gefässerweiternden Injektionen. Interessanter und wertvoller als dieser ärztliche Eingriff jedoch ist die nachfolgende prophylaktische Behandlung, die alle jene mit angeborener oder erworbener Neigung zu Embolien und Thrombosen, und zwar ganz besonders jene, die Krampfadern aufweisen, anwenden sollten.

Nachhaltige Darmpflege

An erster Stelle steht die Pflege des Darmes, der unbedingt in Ordnung gebracht werden muss, da Rückstauungen und mangelhafte Darmtätigkeit das Blut und somit den ganzen Körper mit zuviel Stoffwechselgiften belasten. Ein Saftfastentag pro Woche kann oftmals viel dazu beitragen, dass sich die Darmtätigkeit wesentlich verbessert. Auch in der übrigen Zeit ist die Ernährungsfrage genügend zu berücksichtigen, denn nur unveränderte Naturkost wird dazu beitragen, dass man die Darmträgheit nachhaltig beeinflussen kann.

Regelmässiges Schwitzen

An zweiter Stelle dürfen wir nicht vergessen, dass regelmässige Schwitzkuren ebenfalls von vorbeugender Wirkung sind, wenn wir gegen Embolien und gegen Thrombosen ankämpfen wollen. Einfach ist es natürlich für den, der durch strenge Arbeit tüchtig schwitzen kann. Auch Bergwanderungen verhelfen uns oftmals zu gründlichem Schwitzen. Wir sollten in solchem Falle allerdings immer für rasches Wechseln der durchnässten Wäsche besorgt sein. Wer aber trotz körperlicher Anstrengung nicht schwitzen kann, nimmt vorteilhaft jede Woche einmal eine milde Sauna (bis ca. 60 Grad C), was zur Beseitigung der erwähnten Anlagen eine grosse Hilfe darstellt.

Pflanzliche Heilmittel

An dritter Stelle steht die Einnahme entsprechender guter, pflanzlicher Heilmittel. Zu dieser Hilfe sollten schwangere Frauen jedoch nicht erst unmittelbar vor der Geburt greifen, sondern monatelang zuvor, da neben der Beeinflussung des Blutes der Zustand eines ganzen Gefässsystems in richtige Bahnen gelenkt werden muss. Als hervorragendes Mittel dient in solchen Fällen Hamamelis, das Destillat aus dem sogenannten Zauberstrauch der Indianer.

Schon im Mittelalter wussten sich die Frauen mit Arnika, Schafgarbe, Johanniskraut und Pulsatilla zu helfen, um damit eine ungünstige Veranlagung zu Embolien und Thrombosenbildung erfolgreich zu bekämpfen. Auch wir haben uns die gute Wirkung der Kombination dieser vier Pflanzen zunutze gemacht. Oft schon haben uns Frauen erzählt, wie sie den früheren Schwierigkeiten bei den Geburten entgangen sind, weil sie während der Schwangerschaft diese Pflanzen-Extrakte eingenommen haben. In der Regel konnten Frauen alsdann überraschenderweise von einer leichten Geburt berichten, ohne die nachherigen Schwierigkeiten mit Thrombosenbildung, wie dies bei früheren Geburten der Fall gewesen war. Eine Hebamme schrieb einmal voll Begeisterung über eine leichte Geburt, die solche Extrakte ermöglicht hatten, und als Hebamme mit viel Erfahrung war sie zu einer solchen Beurteilung ja sicher fähig! Empfehlenswert ist es, auch das Urtica-Kalk-Präparat einzunehmen, denn biologischer Kalk hilft mit, die Gefässe wieder in Ordnung zu bringen. Noch ein weiteres Frischpflanzenpräparat, das aus der Rosskastanie gewonnen wird, bekannt als Aesculaforce, hat sich zur Unterstützung sehr gut bewährt. 

Es sind bestimmt nur einfache Hilfeleistungen, die wir unserem Gefässsystem auf diese Weise zugute kommen lassen, aber sie beugen wohlweislich vor, was bestimmt gerade auf diesem Gebiet besser, einfacher und schmerzloser ist, als wenn wir unbekümmert die bestehenden Schwierigkeiten anstehen lassen, bis sie sich unheilvoll auswirken können. Nicht immer gelingt uns alsdann das Heilen nachher, weshalb es angebracht ist, vorteilhafte Ratschläge frühzeitig zu beachten.

Rolle der Phytotherapie bei Thrombosen und Embolien

Anmerkung:
Thrombosen und Embolien sind gefährlich und sogar lebensgefährlich und gehören in medizinische oder gar notärztliche Behandlung. Die Phytotherapie kann begleitend eingesetzt werden; vor allem in den Anfangsstadien kommt ihr eine grosse Bedeutung zu. Besonders wirksam sind Rosskastanienpräparate, sie dichten Venen ab und reduzieren Ödeme. Buchweizenkraut und Steinkleepräparate werden meist als Tee angeboten. Buchweizen verbessert die Durchblutung im Bereich der Kapillaren, und Steinklee regt den Abtransport des Wassers durch Anregung des Lymphflusses an und ist bei Ödemen mit Entzündungen geeignet.


Auszug aus dem Buch: „Der kleine Doktor“ von Alfred Vogel
(S. 187 - 192)

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