Aralia racemosa - Amerikanische Narde

Geschichte

In ihrer nordamerikanischen Heimat wurde die Aralia-Wurzel von Kräutersammlern und Eklektikern als Mittel gegen Erkrankungen der Lunge wie Husten, Katarrh und Tuberkulose sowie bei Frauenleiden wie Leukorrhö, Uterusprolaps und Chlorose angewandt. Sie galt als Diaphoretikum, Antirheumatikum, Stomachikum und Expektorans. Hale übernahm die Pflanze 1867 von amerikanischen Eklektikern in   die Homöopathie. Aralia soll der kanadische Name für die Bergangelika sein, racemosa stammt vom lateinischen racemus, was «Traube» bedeutet und auf die traubigen Blütenstände hinweist.

Botanische Merkmale: Aralia racemosa - Amerikanische Narde

Botanische Merkmale

Die amerikanische Narde hat einen gelbweisslichen, dicken knollenartigen und verästelten Wurzelstock, der wohlriechend ist und in dessen schwammigen Geweben ein gelblicher Milchsaft fliesst. Aus ihm wächst eine ausdauernde krautige Pflanze, die mit teilweise verholzten, gerillten und sterrig-ästigen Stängeln einen Busch bildet. Die Stängel werden bis zu 1,5 m hoch. Die grossen, bis zu 20 cm langen eiförmigen Blätter sind drei- bis fünffach gefiedert. In langen, rispigen Trauben stehen achsel- und endständig die kleinen, grünlich weissen Blüten in kugeligen Dolden. Die rundlichen Beeren sind dunkelrot bis purpurfarben. Die Blütezeit ist von Juli–August. Die Araliaceae (Efeugewächse) sind in Europa nur mit dem Efeu vertreten. In Amerika und Asien sind sie häufig und bilden dickästige, teilweise stachelige Sträucher oder Bäume.

Vorkommen: Aralia racemosa - Amerikanische Narde

Vorkommen  

Aralia racemosa ist in den waldigen Bergen Nordamerikas vom mittleren Kanada bis Virginia beheimatet. Die Pflanze wächst an felsigen, aber nährstoffreichen Flussufern.

Verarbeitung: Aralia racemosa - Amerikanische Narde

Verarbeitung

A.Vogel verwendet die gemäss aktuellem HAB hergestellte homöopathische Dilution. Verwendet werden die frischen unterirdischen Teile von Aralia racemosa L.. Diese stammen aus kontrolliert biologischem Eigenanbau.

In ihrer Heimat werden aus den Wurzeln Hustensirupe, Tinkturen und Infuse zubereitet.

 
 
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