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Arzneipflanze und Heilpflanze
des Jahres 2015

Echtes Johanniskraut und Zwiebel

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Die Arzneipflanze des Jahres 2015 ist das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum), das bekanntermassen bei Angstzuständen, nervöser Unruhe sowie leichten bis mittelschweren Depressionen wirkt. Neu ist, dass Extrakte der Heilpflanze auch in der Krebstherapie sowie bei Alzheimer erforscht werden.


Die Arzneipflanze des Jahres 2015 ist das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum), das bekanntermassen bei Angstzuständen, nervöser Unruhe sowie leichten bis mittelschweren Depressionen wirkt. Neu ist, dass Extrakte der Heilpflanze auch in der Krebstherapie sowie bei Alzheimer erforscht werden.

Diese neuen Ansätze sind auch mit ein Grund, warum sich der «Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde» an der Universität Würzburg für die 15 bis 30 Zentimeter hohe Pflanze entschieden hat. Johanniskraut wird in der Naturheilkunde auch als Tee oder Öl verwendet, z.B. um Schnitt- oder Schürfwunden zu behandeln oder innerlich bei Entzündungen der Magen-Darmschleimhaut.

Aufgrund von möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind hoch dosierte Johanniskraut-Präparate nur über eine vorherige Fachberatung (Schweiz) oder auf Rezept (Deutschland) erhältlich.


Die Heilpflanze des Jahres 2015 ist die Zwiebel (Allium cepa). Die Jury des NHV Theophrastus möchte mit der Wahl den heilenden Aspekt der Zwiebel stärker betonen. So wird die Zwiebel unter anderem bei Appetitlosigkeit, zur Vorbeugung altersbedingter Gefässveränderungen und bei Erkältungen eingesetzt.

Quelle: sueddeutsche.de/nhv-theophrastus.de/R

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