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Kakao: Warum Mikroben ihn gesund machen

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Kakao ist aufgrund des hohen Polyphenol-Gehalts gesund. Forscher der Louisiana State University in Baton Rouge (USA) fanden nun heraus, dass nur bestimmte Darmbakterien diese gesunden Inhaltsstoffe des Kakaos zu wirksamen Substanzen zersetzen.

 

Am besten werden die schwer verdaulichen Polyphenole durch Bifidus- und Milchsäurebakterien in antientzündlich wirkende Verbindungen zerlegt. Erst diese Moleküle passieren dann die Darmwand und können ins Blut und an ihren Wirkungsort gelangen. Ist die Darmflora durch ungesunde Ernährung geschädigt, überwiegen Mikroben wie Clostridien und einige Escherichia-coli-Stämme, die diese Kakao-Bestandteile verschmähen. Die nützlichen Inhaltsstoffe werden dann unverdaut ausgeschieden. Diese Bakterien gelten zudem als Verursacher von Entzündungen, Blähungen und anderen Verdauungsstörungen.


Es kann sich daher doppelt lohnen, die Darmflora mit entsprechender Ernährung zu fördern. Das hilft nicht nur der Verdauung, es holt auch das Maximum aus den gesunden Inhaltsstoffen der Schokolade heraus. Ballaststoffreiche Nahrung und Präbiotika eignen sich dafür besonders.    


Quelle: scinexx.de

Botanische Merkmale

Aus einem kriechenden Rhizom wachsen 30–70 cm hohe Stängel, an denen blassgelbgrüne, langgestielte, herzförmige Blätter stehen. Aus den Blattachseln spriessen zwei bis acht lange, gelbe Blüten. Die Blütenhülle ist am Grunde bauchig, dann röhrenförmig mit Reusenhaaren besetzt und am Ende in eine Zunge verbreitert. Damit werden die zur Befruchtung bestimmten Insekten (Fliegen), die in die Blütenröhre kriechen, so lange gefangen gehalten, bis die   Befruchtung vollzogen ist. Die grüne, birnenförmige Frucht ist nussgross und springt in sechs Klappen auf, in denen flache, dreieckige Samen liegen. Blütezeit ist von Mai–Juni.

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