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Tinktur – was ist das?

Praktischer Tipp: So stellen Sie eine Tinktur selber her

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Eine Tinktur (lat. tinctura) ist ein flüssiger Extrakt (Auszug) aus Heilpflanzen oder aus tierischen Ausgangsstoffen. Der Heilpflanzenspezialist A.Vogel verwendet die Auszüge frisch geernteter, innerhalb von 24 Stunden verarbeiteter Pflanzen. Weil die wirksamen Bestandteile aus Heilpflanzen am besten mit Hilfe von Alkohol herausgelöst werden, ist er zur Herstellung von Arzneimitteln aus Naturheilstoffen und zu deren Konservierung unentbehrlich.

Tinkturen sind flüssige Auszüge von Inhaltsstoffen von Heilpflanzen oder auch tierischen Grundstoffen, die man kaufen oder selber herstellen kann. Das physikalische Verfahren, mit dem sie hergestellt werden, heisst Mazeration (vom Lateinischen "macerare", einweichen) oder Perkolation (vom Lateinischen "percolare", durchsickern).

Die zerkleinerten Pflanzen werden in ein Extraktionsmittel (Ethanol) eingelegt, so dass ihnen sowohl die wasserlöslichen als auch die fettlöslichen Wirkstoffe entzogen werden.

  • Der Alkohol sorgt gleichzeitig dafür, dass das fertige Produkt – die Tinktur – auf natürliche Weise haltbar gemacht ist.
  • Darüber hinaus wird durch den Alkohol eine optimale und zuverlässige Aufnahme durch die Schleimhäute gewährleistet.


Man unterscheidet zwischen einer einfachen (Tinctura simplex) und einer zusammengesetzten Tinktur (Tinctura composita). Bei der einfachen Tinktur wird nur eine Pflanze oder ein chemischer Stoff extrahiert, bei der zusammengesetzten Tinktur sind es mehrere.

Die Alkoholkonzentration in Arzneimitteln, die hochwertige Pflanzenauszüge enthalten, ist absolut ungefährlich.

Weitere Informationen:

 

Tinktur: Efeu und Farnkraut gegen Insektenstiche

Praktisches Beispiel: So stellen Sie eine Tinktur selber her

"Welch ein Schrecken, wenn uns eine Wespe oder Biene gestochen hat! Rasch ziehen wir den Stachel heraus und saugen tüchtig das eingespritzte Gift aus, wissen wir doch keineswegs, wie wir darauf reagieren. Den entstandenen Schmerz können wir am besten durch Efeu lindern. Vielleicht haben wir ein Efeustöcklein unter unseren Blattpflanzen, vielleicht hat sich ein Efeu im Garten an einer Tanne hochgerankt, oder aber wir wohnen in der Nähe eines Waldes und können uns von dort rasch einige Efeublättchen und Efeurinde holen.

Wir zerquetschen diese gut und reiben damit die Stichstelle ein. Noch besser ist es, wenn wir uns vorsichtshalber etwas Efeu-Tinktur zubereiten, was wir für den Hausgebrauch sehr einfach bewerkstelligen können.

Wir holen uns vom Walde genügend Efeublätter nebst junger Efeurinde, treiben diese durch die Hackmaschine und setzen den so gewonnenen Efeubrei mit Alkohol an. Wenn dieser Brei genügend ausgelaugt ist, können wir ihn abpressen, die Tinktur selbst können wir dann abseihen, schliesslich noch filtrieren. Von dieser Tinktur tropfen wir ein wenig auf die Stichstelle, reiben sie anschliessend damit leicht ein und werden dadurch bald Linderung empfinden.

Vorteilhaft sind auch Umschläge mit Salzwasser, dem einige Tropfen Efeu-Tinktur beigegeben sind. Dies alles verhindert grosse Geschwulstbildungen und starke Vergiftungserscheinungen."

Auszug aus dem Buch "Der kleine Doktor" von Alfred Vogel, Seite 56f.


Erfahren Sie mehr über die Heilpflanze Efeu:

 


Tipps:

Besuchen Sie A.Vogel in Roggwil TG oder Teufen AR und stellen Sie selber eine Tinktur her:


Warzen? Niemand will sie! Hier die besten Tipps der Leserinnen der Zeitschrift "A.Vogel Gesundheits-Nachrichten":

 

 

 

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