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Rheuma: Arnika montana bei Rheumaschmerzen |
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Arnica montana gegen Rheumaschmerzen Geschichte Die Arnika hatte ihre grösste Bedeutung im 18. Jahrhundert, wo sie in der entstehenden wissenschaftlichen Medizin zum Gegenstand zahlreicher Dissertationen wurde. Bereits in dieser Literatur wird darauf hingewiesen, „dass bei der Anwendung der Arnika darauf zu achten sei, dass sie ein in kleinen Dosen schnell wirkendes Arzneimittel sei, was man allzeit mit grosser Vorsicht zu gebrauchen habe“. So gehört die Arnika zu denjenigen Pflanzen, die für Hahnemanns Hinwendung zu kleinen Gaben und so für die Entwicklung der Homöopathie von entscheidender Bedeutung waren. Bis heute erfährt die gesamte Pflanze im homöopathischen Bereich eine weite Anwendung, während sie in der Pflanzenheilkunde nur äusserlich angewendet wird. Die Heilpflanze Arnica montana, auch Bergarnika genannt, stammt seither überwiegend aus Wildsammlung in Spanien und Italien. Frühere Anbauversuche waren nicht ertragreich genug, so dass pharmazeutische Firmen sogar auf die nordamerikanische Wiesenarnika, Arnica chamissonis, auswichen, die sich leicht kultivieren lässt. Allerdings hat die Wiesenarnika viel weniger wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoffe als die Bergarnika. Die Wirkungsweise der Heilpflanze ist ähnlich wie beim Kortison: Die Inhaltsstoffe unterdrücken die Entzündung in einem frühen Stadium. Die Pflanze wird deshalb vor allem bei rheumatischen Beschwerden wie Arthrose, Arthritis und Gicht mit grossem Erfolg eingesetzt. |
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