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Eine Heilpflanze zeigt Arthrose die Krallen |
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Teufelskralle – eine Heilpflanze zeigt Arthrose die Krallen Warum die schöne Pflanze Teufelskralle heisst, versteht man erst, wenn man sich die Frucht anschaut. Ihre wahren Werte und Geheimnisse aber liegen unter der Erde. Die Wurzeln der Teufelskralle sind ein bewährtes Mittel gegen rheumatische Schmerzen. Mitten in der Wüste, auf rötlichem Sand, leuchten hellrosa bis purpurrote, trichterförmige, auffallend grosse Blüten. Ein Blick auf die verholzenden Früchte erklärt den merkwürdigen Namen: in der Mitte ist mit etwas Phantasie ein fratzenartiges Gesicht zu sehen, die langen Auswüchse sind mit krallenartigen Stacheln bewehrt. Unterirdisch sieht die Teufelskralle nicht weniger beeindruckend aus. Sie bildet eine lange, knollige Speicherwurzel, die Primärwurzel, die von etlichen Sekundärwurzeln begleitet wird. In den rübenartigen Sekundärwurzeln sind die Stoffe enthalten, die die Teufelskralle medizinisch so wertvoll machen.
Es ist bewiesen, dass Präparate aus den Speicherwurzeln der Teufelskralle entzündungs- und schmerzlindernd wirken. Die Heilpflanze ist gut verträglich, es treten kaum Nebenwirkungen auf und es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt. Das macht die Teufelskralle zur hochinteressanten Alternative zu den chemischen bzw. synthetischen Anti-Rheumatika. Bei schwachen und mittleren Beschwerden kann die lindernde Wirkung der Teufelskralle ausreichend sein. Bei stärkeren Schmerzen (z.B. während eines Rheumaschubs) kann es die Behandlung mit der Teufelskralle ermöglichen, die chemisch bzw. synthetischen Medikamente auf ein Minimum zu reduzieren. Teufelskralle-Tabletten aus dem Extrakt der Sekundärwurzeln eignen sich als pflanzliche Basistherapie bei rheumatischen Beschwerden, wie Gelenk-, Muskeln- oder Rückenschmerzen sowie bei steifen Gelenken und Bewegungseinschränkungen infolge Arthrose.
Mit der Teufelskralle steht eine wirksame Arzneipflanze zur Verfügung, die es ermöglicht, die Medikamente der synthetischen Schmerztherapie zu reduzieren oder ganz abzusetzen. Bei schwachen und mittleren Beschwerden kann die lindernde Wirkung der Teufelskralle ausreichend sein. Bei stärkeren Schmerzen (z.B. während eines Rheumaschubes) kann zusätzlich zur pflanzlichen Basistherapie mit Teufelskralle kurzfristig ein Medikament mit einem chemischen bzw. synthetischen Wirkstoff eingesetzt werden. Oder - um bei der pflanzlichen Therapie zu bleiben - ein Rheuma-Gel mit Arnica montana, der direkt auf die schmerzenden Stellen aufgetragen werden kann. Die Wirkung der Teufelskralle entfaltet sich nach einigen Tagen, nach ca. 4 Wochen ist die volle Wirksamkeit vorhanden. Dank ihrer sanften Wirkung und der guten Verträglichkeit kann die Teufelskralle über längere Zeit angewendet werden. Immer mit dem Ziel, synthetische Mittel langsam zu reduzieren oder ganz abzusetzten und so deren Nebenwirkungen zu minimieren.
Als Alfred Vogel die Heilpflanze Teufelskralle in Afrika kennenlernte, war die Nachfrage noch sehr gering. Mitte der Neunzigerjahre stieg der Bedarf jedoch sprunghaft an. Allein aus Namibia werden heute jährlich rund 650 Tonnen exportiert. Dies entspricht etwa 10 Millionen Pflanzen, die von der lokalen Bevölkerung jedes Jahr geerntet werden- eine Menge, die für die nachhaltige Bewirtschaftung dieser potenten Heilpflanze nicht unproblematisch ist. Kommt hinzu, dass bei der Wildsammlung nicht unterschieden wird zwischen den sekundären Speicherwurzeln und den für die Pflanze überlebenswichtigen Primärwurzeln. Da die Primärwurzeln der Teufelskralle trotz des geringeren Wirkstoffgehalts ebenfalls Ertrag bringen, werden diese meist mitgeerntet. Zum Schutz der Teufelskralle und zur Gewährleistung einer besten Qualität und Wirksamkeit entwickelte A.Vogel / Bioforce AG zusammen mit der Universität Münster eine ökologisch vertretbare Anbauvariante. Diese ermöglicht eine nachhaltige Gewinnung von wertvollen, wirkstoffreichen sekundären Speicherwurzeln - ohne Raubbau an der Natur zu betreiben. |
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