
Ausreichend trinken
Wasser und ungesüsste Tees unterstützen die Flüssigkeitsversorgung und halten Mund und Rachen feucht.

Eine Nasennebenhöhlenentzündung, medizinisch Sinusitis genannt, tritt häufig im Zusammenhang mit einem Schnupfen auf. Die Schleimhäute schwellen an, Sekret kann schlechter abfliessen und in Stirn, Wangen oder hinter den Augen entsteht ein unangenehmes Druckgefühl.
Meist sind gleichzeitig die Nasenschleimhaut und die Nasennebenhöhlen betroffen. Fachpersonen sprechen dann von einer Rhinosinusitis.
Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Hohlräume im Schädel. Sie sind mit Schleimhaut ausgekleidet und über kleine Öffnungen mit der Nasenhöhle verbunden.
Dazu gehören:
Die Schleimhaut produziert Sekret, das normalerweise über die Nase abfliesst. Schwillt sie bei einem Schnupfen stark an, können sich die Verbindungen verschliessen. Das Sekret staut sich, und der Druck in den Nebenhöhlen steigt.
Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung kann sich durch folgende Beschwerden bemerkbar machen:
Die Beschwerden können ein- oder beidseitig auftreten.
Bei einem gewöhnlichen Schnupfen stehen eine laufende oder verstopfte Nase, Niesen und gereizte Schleimhäute im Vordergrund.
Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung kommen häufig weitere Beschwerden hinzu:
Die meisten akuten Nasennebenhöhlenentzündungen entstehen im Rahmen eines viralen Atemwegsinfekts. Die Schleimhäute in Nase und Nebenhöhlen schwellen an, wodurch das Sekret nicht mehr ausreichend abfliessen kann.
Begünstigende Faktoren können sein:
Eine bakterielle Infektion kann sich im weiteren Verlauf entwickeln, ist aber deutlich seltener als eine virale Entzündung.

Eine Nasenspülung kann zähes Sekret lösen, die Nasenschleimhaut befeuchten und Partikel aus der Nase entfernen.
Wichtig für die Anwendung:
Bei vollständig blockierter Nase, häufigem Nasenbluten oder Erkrankungen des Nasen- und Ohrenbereichs sollte die Anwendung vorher mit einer Fachperson besprochen werden.
Feuchter Wasserdampf kann trockene Schleimhäute befeuchten und als wohltuend empfunden werden. Sicherer als eine offene Schüssel mit heissem Wasser ist ein geeigneter Inhalator.
Das Wasser darf nicht zu heiss sein. Besonders bei Kindern besteht sonst Verbrühungsgefahr.
Ätherische Öle sind nicht für alle Menschen geeignet. Bei kleinen Kindern, Asthma, empfindlichen Atemwegen oder Allergien sollte vor der Anwendung fachlicher Rat eingeholt werden.
Wärme kann bei Druckgefühl im Bereich von Stirn oder Wangen als angenehm empfunden werden. Möglich sind beispielsweise:
Die Anwendung sollte angenehm sein und darf nicht zu Verbrennungen führen. Bei Fieber, starker Schwellung oder deutlicher Verschlechterung ist eine ärztliche Abklärung wichtiger als weitere Selbstbehandlung.
Die meisten akuten Nasennebenhöhlenentzündungen werden durch Viren verursacht und bessern sich ohne Antibiotika.
Antibiotika wirken nur gegen Bakterien. Sie können infrage kommen, wenn eine bakterielle Infektion wahrscheinlich ist, die Beschwerden besonders schwer sind oder ein erhöhtes Komplikationsrisiko besteht. Die Entscheidung trifft eine Ärztin oder ein Arzt.
Die Farbe des Nasensekrets allein zeigt nicht zuverlässig, ob eine bakterielle Infektion vorliegt.
Homöopathisches Arzneimittel bei akuten Entzündungen der Nasennebenhöhlen mit zäher Verschleimung.
Gemäss homöopathischem Arzneimittelbild kann der Spray lokal angewendet werden bei Beschwerden wie:
Für Erwachsene und Kinder ab 2 Jahren.
Homöopathisches Arzneimittel bei akuten Entzündungen der Nasennebenhöhlen mit zäher Verschleimung.
Gemäss homöopathischem Arzneimittelbild können die Tabletten angewendet werden bei Beschwerden wie:
Für Erwachsene und Kinder ab 2 Jahren.
Dies sind zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage.
Bei Kindern sind die Nasennebenhöhlen noch nicht vollständig entwickelt. Welche Nebenhöhlen betroffen sein können, hängt deshalb vom Alter ab.
Mögliche Hinweise sind:
Bei kleinen Kindern, starken Beschwerden, Fieber oder Unsicherheit sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll bei:
Sofortige medizinische Hilfe ist notwendig bei: