Roter Sonnenhut, Echinacea

Echinacea purpurea

Echinacea purpurea, der Rote Sonnenhut, stammt ursprünglich aus dem östlichen und zentralen Nordamerika. Die auffällige Staude mit ihren purpurfarbenen Blüten wurde bereits von indigenen Stämmen Nordamerikas als wichtige Medizinalpflanze genutzt. Heute ist Echinacea purpurea vor allem für ihre Bedeutung im Zusammenhang mit Immunsystem, Erkältungen und grippalen Infekten bekannt. Alfred Vogel spielte eine wichtige Rolle dabei, den Roten Sonnenhut in der Schweiz bekannt zu machen und für die Herstellung von Frischpflanzenpräparaten zu nutzen.

Steckbrief

  • Botanischer Name: Echinacea purpurea
  • Deutscher Name: Roter Sonnenhut, Purpur-Sonnenhut
  • Weitere Bezeichnungen: Kegelblume, Igelkopf, Scheinsonnenhut
  • Pflanzenfamilie: Korbblütler
  • Herkunft: östliches und zentrales Nordamerika
  • Standort: Prärien, Waldlichtungen, steinige Hügellandschaften, Geröllfelder und offene Waldgebiete
  • Blütezeit: Sommer bis Herbst
  • Verwendeter Pflanzenteil: frisches blühendes Kraut, Wurzeln oder die gesamte Pflanze, je nach Zubereitung
  • Aussehen: purpurfarbene bis rosafarbene Zungenblüten mit auffälligem, igeligem Blütenkopf

Der Rote Sonnenhut ist eine mehrjährige Staude. Typisch sind die kegelförmigen oder rundlichen Blütenköpfe, deren Spreublätter an kleine Igelstacheln erinnern. Daher stammt auch der botanische Name Echinacea, abgeleitet vom griechischen „echinos“, was Seeigel bedeutet.

Die Blüten sind von einem Strahlenkranz aus Zungenblüten umgeben, die sich häufig leicht nach unten biegen. Die Farben reichen von hellem Rosa über kräftiges Pink bis zu dunklem Purpur. Die Pflanze kann horstartig wachsen und sich mit ihrem rhizomartigen Wurzelstock fest im Boden verankern. Unter geeigneten Bedingungen treibt sie Jahr für Jahr neu aus.