
Durchschlafen
Nachts kurz aufzuwachen ist normal. Der Schlaf verläuft in Zyklen, und zwischen den Schlafphasen wachen wir immer wieder kurz auf. Meist erinnern wir uns nicht daran.
Belastend wird es, wenn man regelmässig lange wach liegt, häufig zur gleichen Zeit erwacht oder morgens nicht erholt ist.
Häufige Gründe für nächtliches Aufwachen
- Stress und innere Anspannung
- Alkohol am Abend
- spätes oder schweres Essen
- Harndrang
- Schmerzen
- Hitzewallungen oder Schwitzen
- Lärm, Licht oder zu warmes Schlafzimmer
- Schlafapnoe oder starkes Schnarchen
- Restless Legs
- unregelmässige Schlafzeiten
- Grübeln beim nächtlichen Erwachen
Was beim Durchschlafen helfen kann
Schlafzimmer optimieren
- Dunkel, ruhig und eher kühl schlafen. A.Vogel nennt als Orientierung ein kühles Schlafzimmer im Bereich von etwa 16 bis 18 °C.
Alkohol kritisch beobachten
- Alkohol kann zwar müde machen, verschlechtert aber häufig die Schlafqualität und begünstigt Aufwachen in der zweiten Nachthälfte.
Nachts nicht kämpfen
- Wer länger wach liegt, sollte nicht auf die Uhr starren. Besser: ruhig atmen, Gedanken ziehen lassen oder kurz aufstehen und etwas Ruhiges tun.
Rhythmus stabilisieren
- Möglichst zur gleichen Zeit aufstehen, auch nach schlechter Nacht. Das stabilisiert die innere Uhr langfristig besser als langes Ausschlafen.
Schlaftagebuch nutzen
- Bei wiederkehrenden Problemen kann ein Schlaftagebuch helfen, Muster zu erkennen: Koffein, Stress, Bewegung, Alkohol, Zyklus, Essen, Schlafenszeit.