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Medikamente im Wasser

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Medikamente im WasserMedikamente im Wasser

Wasser ist ein kostbares Gut und der Zugang zu sauberem Trinkwasser keine Selbstverständlichkeit. Auch wenn sie (noch) nicht schädlich sind: Rückstände von Medikamenten möchte wohl niemand in seinem Trinkwasser haben. Damit unser Wasser ein reines Lebensmittel bleibt, müssen wir heute an die Zukunft denken.

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Editorial der Chefredaktorin Dr. Claudia Rawer: Bedrohtes Lebenselixier


Abschied vom Sommer

Liebe Leserinnen und Leser

Wasser war immer mein Element. Ich liebe Wasser in fast jeglicher Form. Im Meer, Fluss oder See baden, in der Wanne planschen, sich beim Wandern, ob in der Wüste oder in den Bergen, mit klarem kühlem Wasser erfrischen – was gibt es Schöneres? Ich liebe die Farben des Wassers, sein Glitzern und Funkeln im Sonnenlicht, sein sanftes Rieseln, munteres Plätschern, ruhiges Strömen, den Wellenschlag und vom Sturm aufgewühlte Wogen. Wasser ist einfach etwas Herrliches. Einzig Regentropfen auf meiner Brille schätze ich nicht sonderlich. Es war sicher auch kein Zufall, dass mein Spezialgebiet als Biologin die Limnologie war, die Süsswasserkunde, und ich mich mit Begeisterung an und in den Bächen und Flüssen der Umgebung herumtrieb. Für Wasserkundler ist eines der bedeutendsten Teilgebiete die Ökologie. Denn unser Wasser, ohne das wir nicht existieren können, ist in Gefahr. Im Grossen und Ganzen vorbei ist zwar die Zeit der groben, sichtbaren Verschmutzungen, jedenfalls in Mitteleuropa. Schaumberge auf den Flüssen, durch zu viele Nährstoffe «umkippende» Seen oder zum Himmel stinkende Einleitungen in den Bach vor unserer Haustür müssen wir kaum noch befürchten. Auch im Bereich der «Renaturierung» wird viel getan. Doch steht längst nicht alles zum besten: Auch bei uns sind die Gewässer durch nicht sichtbare, aber messbare Verunreinigungen belastet – nicht zuletzt durch Rückstände von Medikamenten, wie in diesem Heft beschrieben; zudem durch Dünge- und Spritzmittel, durch Giftstoffe und winzige Plastikteilchen. Und wie fragil ein solches Ökosystem ist, kann man aktuell wieder wie im Lehrbuch erleben: In einen wunderschönen Fluss meiner früheren Heimat, eines der letzten noch halbwegs naturbelassenen Fliessgewässer und wertvollster Lebensraum, sind mit Löschwasser grössere Mengen von Düngemitteln geflossen. Tonnen von Fischen, Millionen von Kleinlebewesen sind verendet; der Fluss Jagst wird auf Jahre geschädigt bleiben. Man spricht vom grössten Chemieunfall seit der Verseuchung des Rheins durch den Sandoz-Brand 1986.

Das macht mich traurig und wütend zugleich. Achten wir doch endlich besser auf unser Lebenselixier!

Bleiben Sie gesund!
Herzlichst Ihre

Claudia Rawer

c.rawer@verlag-avogel.ch.

 

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Fakten und Tipps

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  • PSYCHOLOGIE: Frische Energie durch Katzenvideos
  • BUCHTIPP:
    «Richtig einkaufen bei Magen-Darm-Beschwerden»
  • ARSENBELASTUNG: Vorsicht beim Verzehr von Reiswaffeln
  • BIODIVERSITÄT: Artenvielfalt ist auch für die Gesundheit gut
  • KINDLICHE ENTWICKLUNG: Wildes Spielen fördert Gesundheit und soziale Kompetenz
  • ALTENPFLEGE: Naturheilverfahren in der Pflege bewährt
  • SCHALLWAHRNEHMUNG: Wir hören tiefere Töne als gedacht

 


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