Inside A.Vogel

Qualität, Wirksamkeit und Reinheit

Ein Blick auf den Produktionsprozess bei A.Vogel


Owen Wiseman, HBSc., mit Abschluss in Naturheilkunde


01. April 2021

Alfred Vogels Arbeitsweise

Man könnte sagen, Alfred Vogel war seiner Zeit voraus. Seine Vision eines gesunden Lebens ist mehr denn je aktuell. Die Menschen wollen zunehmend wissen, was sie essen und was sie schlucken. Alfred Vogel war sich dessen bereits vor Jahrzehnten bewusst. Schon früh stellte er in seinem eigenen Labor pflanzliche Heilmittel für sich und seine Patienten her, wobei er die reinsten Pflanzen verwendete, die mit Sorgfalt und Aufmerksamkeit gezüchtet wurden. Und er reiste um die ganze Welt auf der Suche nach neuen, nützlichen Pflanzen, die er noch nicht kannte. Echinacea purpurea lernte Alfred Vogel bei den Indianern in Nordamerika kennen. Der „lila Sonnenhut", wie er auf Niederländisch bezeichnet wird, wuchs dort unter perfekten Bedingungen in unberührter Natur. Die Indianer kauten die Blätter der Pflanze und brachten die Substanz auf die Haut, um die Regenerationsfähigkeit des Körpers zu unterstützen. Dies zeigte Alfred Vogel die widerstandssteigernden Eigenschaften von Echinacea purpurea auf.

Heute schätzen viele Menschen weltweit die Kraft von Echinacea. Heilmittel daraus von Hand zu machen, wie es Alfred Vogel getan hat, ist aufgrund der enormen Nachfrage natürlich nicht mehr möglich. Doch bei A.Vogel sind wir bestrebt, die Arbeitsweise unseres Unternehmensgründers aufs Beste nachzuvollziehen – ergänzt durch moderne Technologien von heute.

Eigener Pflanzensamen

Die Samen der Echinacea purpurea gewinnen wir selbst. Eine Reihe von Echinacea-Pflanzen werden dazu als Mutterpflanzen ausgewählt. Auf diese Weise sind wir sicher, dass wir nur mit dem besten Material arbeiten.

Eine gute Standortwahl

Pflanzen bekommen bei A.Vogel immer den Ort, an dem sie am besten gedeihen. Einfach, weil die Pflanzen nur unter diesen Umständen die Chance haben, die höchstmögliche Menge an Wirkstoffen zu erzeugen, die für ein gutes Endprodukt erforderlich sind. Echinacea purpurea zum Beispiel ist eine ziemlich schwer zu züchtende Pflanze. Es braucht hauptsächlich Wärme; der Standort sollte aber auch nicht den ganzen Tag in der Sonne liegen. Die Pflanze mag die Morgensonne, bevorzugt nachmittags allerdings etwas Schatten. Unerlässlich sind auch ein nährstoffreicher Boden und ab und zu etwas Wasser. Und ab und zu muss die Pflanze an einen anderen Ort ziehen, denn wenn sie länger als drei Jahre am gleichen Standort wuchs, ist der Nährstoffgehalt des Bodes nicht mehr optimal. Dann siedeln wir die Pflanzen um und schenken dem "alten" Boden mit Kompost und Kuhmist wieder neue Fruchtbarkeit. Mittels Gründüngung geben wir dem Boden zusätzliche Nahrung.

Es ist also eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, einer Pflanze den Platz zu geben, den sie benötigt. Und da reden wir nur über den Standort – die Hege erfordert ebenso viel Präzision.

Echinacea purpurea mit einem "Kleinem Fuchs" (Schmetterling)

Ökologische Arbeitsweise: besser für alle

Wir bei A.Vogel setzen auf "reine Natur", damit die in den Pflanzen enthaltenen Wirkstoffe voll zu Tragen kommen. Darum erfolgt der gesamte Anbauprozess von der Aussaat bis zur Ernte vollständig ökologisch (mit EKO-Qualitätszeichen), das heisst ohne Dünger und chemische Pestizide. Darüber hinaus ist es für A.Vogel wichtig, verantwortungsbewusst mit der Natur umzugehen, sie nicht zu schädigen und keine Ressourcen auszubeuten.

Richtige Erntezeiten

Langjährige Erfahrung, Forschung und Literaturkenntnisse sind die Leitprinzipien für die Bestimmung der optimalen Erntezeit für jede Nutzpflanze. Dieser Erntemoment muss genau berechnet werden, da der Wirkstoffgehalt während des Wachstums schwankt. Zu frühes oder zu spätes Ernten kann den Ertrag unbrauchbar machen. Die Wirkstoffe einer Pflanze sind irgendwann auf ihrem Höhepunkt – doch wann genau? Das wissen wir nicht unbedingt im Voraus. Schliesslich kann die Natur nicht reguliert werden. Und deshalb kann es sein, dass während der Wochen um die Ernte der Echinacea purpurea (und jeder unserer Pflanzen) täglich Proben aus der Pflanze entnommen werden, um zu überprüfen, ob die Wirkstoffe bereits ihren Höhepunkt erreicht haben. Das ist oft früh am Morgen. Maschinen, die so wenig CO2 wie möglich ausstossen, schneiden die Pflanzen schonend und ohne Bodenkontakt.

Frisch verarbeiten

Alles, was wir ernten, wird frisch verarbeitet. Wir wissen, dass nur so die Wirkstoffe der Pflanzen erhalten bleiben können. Unmittelbar nach der Ernte transportieren wir die geernteten Pflanzen zur Fabrik und dort werden sie innerhalb von zwei Stunden nach der Ernte verarbeitet. Frischer geht es nicht!

Streng überprüfte Produktion

In der Hochsaison können wir in den Niederlanden problemlos 6000 Kilo Pflanzen pro Tag verarbeiten, einschliesslich Echinacea purpurea. Sobald Echinacea purpurea in der Schneidehalle angekommen ist, wird sie zuerst geschnitten und mit Alkohol und Wasser gemischt. Diese Mischung wird mindestens zehn Tage in einem Behälter gelagert, damit die Pflanze die Wirkstoffe in die Flüssigkeit abgibt. Wir trennen dann Pflanzenreste und Flüssigkeit voneinander. Die Flüssigkeit heisst jetzt Tinktur und enthält alle Wirkstoffe der Pflanze. Echinaforce wird auf Basis dieser Tinktur hergestellt.

Der gesamte Produktionsprozess bei A.Vogel folgt international anerkannten pharmazeutischen Standards (GMP-Standards): Alle Schritte des Produktionsprozesses werden in Protokollen aufgezeichnet und in Verfahren beschrieben. Darüber hinaus gelten für den gesamten Prozess strenge Regeln zur Hygiene von Personen, Maschinen, Rohstoffen, Materialien und Fertigungsbereichen. Und nicht zuletzt steht der gesamte Prozess unter strenger Aufsicht des Apothekers. Wie viele A.Vogel-Produkte kommen täglich vom Band? An einem anstrengenden Tag ca. 40 000!

Die Zeitschrift für Gesundheit von A.Vogel

Gesundheits-Nachrichten, April 2021

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