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Heilkunst – voll digital?

Medizinischer Fortschritt

Spitäler, Rehakliniken, Psychiatrien: Sie alle müssen ihren Patienten ab April 2020 das elektronische Patientendossier (EPD) anbieten. Ab 2022 gilt dies auch für Pflegeheime und Geburtshäuser. Künftig soll es wohl auch für Ärzte verbindlich sein – freiwillig ist die Sache bis dato für die Patienten selbst. Das EPD ist eine Sammlung persönlicher Dokumente mit behandlungsrelevanten Informationen der Patienten, z.B. der Austrittsbericht eines Spitals, der Pflegebericht der Spitex, die Medikationsliste oder Röntgenbilder. Mittels EPD sind diese Dokumente online verfügbar und können vom Patienten jederzeit abgerufen werden, per PC oder Smartphone. Anschauen können die Unterlagen – nebst den Patienten – ausschliesslich Ärzte, Apotheker, Therapeuten oder Pflegende, die an einer Behandlung beteiligt sind. Anbieter des EPD sind organisatorische Verbünde von Gesundheitsfachpersonen und ihren Einrichtungen, sogenannte Gemeinschaften und Stammgemeinschaften.

In Deutschland gibt es derweil Wirbel um das neue «Gesundheitsdaten-Netzwerk», an das sich mehr als 170 000 Praxen bis Ende Juni 2019 anschliessen mussten. Das Netzwerk soll u.a. auch die elektronische Patientenakte ermöglichen. Wie sich herausstellte, gibt es allerdings massive Sicherheitslücken; die geheimen Daten Tausender von Praxen können leicht «gehackt» werden.

Schwerwiegenden Sicherheitsbedenken zum Trotz wird der medizinische Fortschritt mittels Datenwissenschaft massiv vorangetrieben. Das Gesundheitswesen soll digital und zu «Medizin 4.0» werden. Mithilfe von Bioinformatik und Big Data (grosse Mengen an Daten) wird die Forschung zunehmend personalisiert (was zur Bekämpfung spezifischer Krankheiten durchaus von Vorteil sein kann). Durch Genmanipulation und Genselektion sollen Krankheiten und Alterungsprozesse verhindert werden – weltweit erhofft man sich vom «genome editing» (Genom-Chirurgie) Grosses.
Wie findet die Naturheilkunde in diesem Spannungsfeld von technikfokussierter Zukunftsmedizin noch ihren Platz? Dieser Frage gehen wir in einer Serie nach. Wir befragen führende Experten nach ihrer Einschätzung und zu ihren Thesen fürs kommende Jahrzehnt – seien Sie gespannt auf die kommenden Newsletter.

 

 

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