Die Kartoffeltarte hat ihre Wurzeln in der europäischen Alltagsküche, wo sie als kreative Antwort auf die regionale Verbreitung der Kartoffel entstanden ist. Besonders in ländlichen Gebieten Frankreichs und der Schweiz wurden Kartoffeln früh zu herzhaften Tartes verarbeitet – als nährende, preiswerte und gut lagerbare Zutat, die durch frische Kräuter und saisonales Gemüse belebt wurde.
1. Für den Teig Mehle, Herbamare und Sesam in einer Schüssel gut mischen. Butter in Flocken dazu geben und mit den Händen zu einer krümeligen Masse verreiben.
2. Ei aufschlagen, verquirlen und dazu geben. Rasch zu einem Teig zusammenfügen, aber nicht kneten. Zugedeckt ca. 30 Min. kühl stellen.
3. Kartoffeln in ca. 2 mm dünne Scheiben hobeln, mit Öl, Herbamare und Pfeffer gut vermischen. Rosmarin abzupfen und fein hacken.
4. Teig auf einem Backpapier ca. 3 mm dünn auswallen. Kartoffeln darauf verteilen, mit Parmesan bestreuen. Ränder leicht hochklappen.
5. In der Mitte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens ca. 30 Min. backen. Herausnehmen, mit wenig Sesam bestreuen und servieren.
Tipp: dazu passt Salat.
Vorbereitungszeit: ca. 15 Min.
Kühl stellen: ca. 30 Min.
Backen: ca. 30 Min.
Kartoffeln enthalten nebst Eiweiss, Kalium und Vitamin C auch resistente Stärke: gutes Futter für die Darmmikroben.

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