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Estragon: Gewürzkraut und Naturheilpflanze

Die feine Würze aus Frankreich

Manche Pflanzen machen im Lauf der Geschichte regelrecht „Karriere". Estragon, lateinisch „Artemisia dracunculus", gehört zweifellos dazu. Gegen Pest solle die Pflanze helfen, Würmer austreiben oder vor Schlangenbissen schützen, glaubte man von der Antike bis ins Mittelalter. Den Franzosen war das Kraut bereits 812 geläufig und ist seither unverzichtbar in der feinen Küche. Er ist sogar entsprechend benannt: Französischer Estragon ist aromatisch mit leichter Anisnote. Er gilt im Anbau jedoch als empfindlich und ist nicht leicht zu kultivieren, weshalb er durch Stecklinge oder Teilung des Wurzelstocks vermehrt wird.

Der wildere Bruder, der Russische respektive Sibirische Estragon, ist deutlich von dem vornehmen Franzosen zu unterscheiden: Er ist schlicht weniger aromatisch und obendrein eher grasig-bitter. Im Gegenzug punktet er mit weniger Anfälligkeit, lässt sich leicht aus Samen ziehen, ist anspruchslos und klimabeständig (wahrscheinlich ist die russische Art die ursprüngliche Wildform) und eine passable Würze in getrockneter Form (z.B. für Bratkartoffeln).

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