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Quark-Wickel (Quark-Umschläge)

Quark: Eiweiss-Lieferant und Hausmittel

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Quark ist prinzipiell so gesund wie Joghurt und enthält denselben hohen Gehalt an Mineralien und Vitaminen. Jedoch können diese weniger gut verarbeitet werden.

Quark hat zwar denselben hohen Gehalt an Kalzium, Magnesium und Vitaminen wie Naturjoghurt, allerdings kann das enthaltene Kalzium deutlich schlechter vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden. Der Grund: Quark enthält sehr viel Phosphor und der wird im Körper zu Phosphat umgewandelt. Und das hemmt die Aufnahme von Kalzium im Körper.

Allerdings ist Quark ein guter Eiweisslieferant. Quark macht also starke Muskeln. Aber das viele Eiweiss kann auf Dauer schädlich sein. Denn beim Eiweißstoffwechsel fallen im Körper Abfallprodukte an, die nur über die Nieren ausgeschieden werden können. Und das belastet die Nieren auf Dauer unnötig und kann zu Schäden führen.

Quark bei empfindlichen Menschen

Quark sollte deshalb immer anstatt anderer Eiweisslieferanten wie Fleisch oder Käse gegessen werden. 150 g von 10-%igem Quark deckt den gesamten Tagesbedarf an Eiweiss eines Erwachsenen. Quark kann bei empfindlichen Menschen Verdauungsprobleme verursachen, denn das enthaltene Eiweiss ist sehr schwer verdaulich.

Quark-Wickel – ein altes Hausmittel

Quark kann auch als Hausmittel eingesetzt werden, z.B. zum Kühlen von Verletzungen. Quark wirkt Quark wirkt abschwellend, entzündungshemmend, schmerzlindernd und kühlend. Ein sauberes dünnes Baumwolltuch oder eine Kompresse mit reichlich kühlem Quark einstreichen, Tuch einschlagen und schließen.

Quark enthält wertvolle Milchsäure, die Entzündungsstoffe anzieht und deren Ableitung fördert. Die feuchte Kälte wirken zudem abschwellend und schmerzlindernd. Sobald Quark trocknet, wird die Durchblutung angeregt.

Ein kühler Quarkwickel kann auf schmerzende, überwärmte, gerötete und geschwollene Körperstellen aufgelegt werden, zum Beispiel bei:

  • Gelenkschmerzen und -entzündungen
  • akuter Sehnenscheidenentzündung
  • Tenissellbogen
  • Krampfadern
  • oberflächliche Venenentzündungen (entstanden z.B. durch eine starke Belastung der Beine oder durch Infusionen)
  • Juckreiz
  •  Halsschmerzen und Heiserkeit

Alfred Vogel empfahl in seinem Buch "Der kleine Doktor" auf die schmerzenden Stellen und arthritischen Deformationen drei verschiedene Wickel aufzulegen: am ersten Tag einen mit gequetschten Kohlblättern, dann ein Lehmwickel und am dritten Tag ein Quarkwickel.

Anleitung für einen Quark-Wickel

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